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© The Dolder Grand

Krug-Botschafter in Bestform

Gourmet
Festival
Zürich
Champagner

Anlässlich des diesjährigen «The Epicure» im «The Dolder Grand» haben die Zweisterneköche Heiko Nieder und Kirk Westaway zum fast schon traditionellen Krug-Four-Hands-Dinner geladen. Die beiden Chefs verbindet die Passion für die Champagnerlegende – ja darauf fusst sogar ihre Freundschaft.

Die beiden Zweisterneköche Heiko Nieder vom «The Restaurant» im Zürcher «The Dolder Grand» und der Brite Kirk Westaway vom «Jaan» in Singapur sind beide sogenannte Krug-Ambassadoren. Ein erlauchter Kreis von Spitzenköchen weltweit, die als Krug-Botschafter die Werte des edlen Schäumers aus Reims in die Welt tragen. Die beiden Sterneköche haben sich schon vor einigen Jahren bei einem Krug-Event kennengelernt. Heiko Nieder, der 2025 das zehnte Jubiläum seines Gourmetfestivals «The Epicure» feierte, wollte Westaway schon länger als Gastkoch in Zürich mit dabei haben. Dass es nun ausgerechnet zum zehnjährigen Jubiläum geklappt hat, freute die beiden Köche und die Gäste gleichermassen.

Die Krug-Botschafter Heiko Nieder und Kirk Westaway
© The Dolder Grand
Die Krug-Botschafter Heiko Nieder und Kirk Westaway

Das Four-Hands-Dinner, das die beiden im Rahmen des Festivals ausrichteten, war allein schon champagnertechnisch ein Fest: Zu den servierten Höhepunkten gehörten etwa der Krug Clos du Mesnil 2009, die Krug-Vintage-Weine 2000 und 2011 oder die Grande Cuvée 163ème Édition aus der Jeroboam. Doch schon der Auftakt – die aktuelle 170ème Édition der Grande Cuvée – wusste zu begeistern. Serviert wurde diese zu einer delikaten Kombination von in feine Scheiben geschnittener, zu Röllchen geformter weisser Bete, Kristall-Kaviar und Burrata.

Darauf folgte ein orange leuchtender Teller mit Kingcrab, Gänseleber, Karotte, Seegras und Yuzu-Kosho sowie der Krug Rosé 29ème Édition. Auch wenn auf dem Menu klar zu erkennen war, welcher Koch welche Gerichte zum Four-Hands-Dinner beigesteuert hatte, kamen die Gäste hier das erste Mal ins Stutzen, welchem Koch nun das Lob für welchen Teller gebührte. Denn selten bekommt man eine Speisefolge von zwei Chefs serviert, die so perfekt ineinander greift. Für eingefleischte Nieder-Fans sind die asiatischen Einflüsse klar zuzuordnen – doch könnte es ja auch sein, dass der Brite Westaway sich in Singapur auf ähnliche Weise inspirieren liess.

Gerade auch bei den Hauptgängen zeigte sich der ähnliche aromatisch-elegante Stil und die kulinarisch identische Flughöhe. Nieder servierte seine klassische Kombination von Kalbsbries mit Steinpilzen und Koji-Beurre-Blanc, Westaway hingegen eine maximal verfeinerte Interpretation eines englischen Pies mit Perlhuhn und Zwiebelmarmelade.

Und hätte der Autor das finale Dessert – französischer Échourgnac-Käse, Walnuss, Schokolade, Birne und viel schwarzer Trüffel – nicht an einem anderen Abend bei Heiko Nieder schon gegessen, wäre es ihm hier erst recht schwergefallen, das Gericht ohne Blick aufs Menu dem richtigen Koch zuzuordnen. Der Teller harmonierte perfekt mit der Krug Grande Cuvée 163ème Édition aus der Jéroboam – ganz so wie die vier Hände von Westaway und Nieder an diesem Abend.

Historische und moderne Gebäude bilden hier eine luxuriöse Einheit, inklusive großem Spa und Topkulinarik.
Kurhausstrasse 65
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Benjamin Herzog
Benjamin Herzog
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