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Nicht in Folie, nicht in Plastik: So lagert man Parmesan richtig

Parmesan
Käse
Tipps

Zurück in die Verpackung, Folie drumherum, ab in den Kühlschrank? Leider keine gute Idee. Wir zeigen, wie man Parmesan richtig lagert.

Parmesan ist ein Hartkäse mit viel Aroma – und genau deshalb braucht er die richtige Lagerung. Wer ihm nach dem Reiben oder Schneiden einfach wieder seine alte Verpackung überstülpt oder ihn luftdicht in Frischhaltefolie einwickelt, tut ihm keinen Gefallen. Im Gegenteil: Parmesan merkt sich sowas. Und er rächt sich mit Schimmel, Schwitzen oder Geschmacksverlust.

Warum die Originalverpackung keine gute Idee ist

Die Verpackung aus dem Supermarkt hat ihren Job erfüllt: Sie hat den Parmesan sicher nach Hause gebracht. Mehr aber auch nicht. Einmal geöffnet, entsteht darin ein feuchtes Mikroklima – perfekt für alles, was man auf Käse eher nicht haben möchte. Außerdem kann der Parmesan darin nicht »atmen«, was für einen so lange gereiften Hartkäse aber durchaus wichtig ist.

Frischhaltefolie? Bitte nicht.

Frischhaltefolie ist luftdicht. Und genau das ist das Problem. Parmesan mag keine Staunässe, kein Schwitzen und keine eingeschlossene Feuchtigkeit. In Folie verpackt beginnt er schnell, unangenehm zu riechen oder schmierig zu werden. Im schlimmsten Fall kann er schimmeln.

Die bessere Lösung

Am wohlsten fühlt sich Parmesan in Butterbrotpapier, Backpapier oder speziellem Käsepapier. Diese Materialien lassen den Käse atmen, schützen ihn aber gleichzeitig vor dem Austrocknen. Wichtig ist, ihn nicht stramm einzuwickeln, sondern locker zu verpacken. Wer mag, kann den eingewickelten Parmesan zusätzlich in eine Dose legen, die nicht komplett luftdicht schließt. So bleibt das Aroma da, wo es hingehört, und nicht im ganzen Kühlschrank.

Der richtige Platz im Kühlschrank

Parmesan gehört ins Gemüsefach oder in eine etwas wärmere Zone des Kühlschranks. Zu kalt mag er es nicht, zu warm auch nicht.

Und wenn sich doch mal Schimmel zeigt?

Keine Panik. Bei Hartkäse wie Parmesan kann man Schimmel großzügig (wirklich großzügig!) abschneiden. Mindestens einen Zentimeter rundherum. Der Rest ist in der Regel noch völlig in Ordnung – vorausgesetzt, der Käse wurde ansonsten gut gelagert.


Redaktion
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