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No-bake Cheesecake: Mit diesen Tipps gelingt er

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Keksboden, cremige Füllung und ganz ohne Backen: No-bake Cheesecakes können locker mit der klassischen Variante mithalten. Falstaff zeigt, worauf es ankommt.

Der No-bake Cheesecake ist deutlich einfacher als die gebackene Variante. Ohne Eier und Backofen bleibt wenig Raum für Fehler: Kein Überbacken, keine Risse, kein Stress mit Wasserbad oder undichten Formen. Kurzum: die eventuell kniffligen Schritte des klassischen Käsekuchens fallen weg – und das Ergebnis überzeugt meistens trotzdem. Soweit, so gut. Allerdings sollte man auch bei dieser Version des Kuchens Kleinigkeiten beachten.

Alles steht und fällt mit dem Boden

Für den Boden des Cheesecakes eignet sich eine klassische Keks-Butter-Mischung. Dafür werden die Kekse – etwa reguläre Butterkekse oder auch Oreos – fein zerkrümelt. Entweder im Food Processor oder mit einem Nudelholz in einem Gefrierbeutel. Anschließend werden die Brösel mit geschmolzener Butter vermischt, bis eine gleichmäßig feuchte Masse entsteht. Nach Lust und Laune kann etwas Zucker oder Honig hinzugefügt werden, um dem Boden zusätzlichen Geschmack und Halt zu geben.

Die Mischung wird dann in eine Springform gegeben, gleichmäßig verteilt und mit einem Löffelrücken oder einem Glas fest angedrückt – besonders sorgfältig am Rand und Boden. Damit der Boden stabil wird, sollte er mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank, besser noch ein bis zwei Stunden. Wer es allerdings besonders eilig hat, kann die Form auch für etwa 30 Minuten ins Gefrierfach stellen. Auch wenn der Kuchen dann technisch betrachtet, nicht mehr als No-bake gilt – kann der Boden natürlich auch für 8-10 Minuten im Rohr gebacken werden. Wer aber dem Prinzip »treu« bleiben möchte, sollte sich an die goldenen Regeln halten: genügend Butter, gutes Andrücken und ausreichend kühlen.

So gelingt die Füllung

Die »Füllung« eines No-bake Cheesecakes wird ohne Backofen fest, indem sie mit stabilisierenden Zutaten zubereitet und anschließend gut gekühlt wird. Meistens besteht die Basis aus Frischkäse, der für die nötige Cremigkeit und Festigkeit sorgt. Oft wird zusätzlich steif geschlagenes Obers untergehoben, um der Masse Volumen und eine luftige Konsistenz zu verleihen.

Kleiner Tipp: damit die »Füllung« beim Kühlen auch schnittfest wird, kommt in vielen Rezepten Gelatine zum Einsatz. Diese wird zunächst in kaltem Wasser eingeweicht, dann sanft in etwas warmer Flüssigkeit aufgelöst und sorgfältig unter die Frischkäsemasse gerührt. Dabei sollten, Temperaturunterschiede vermieden werden, ansonsten entstehen lästige keine Klümpchen. Wer auf tierische Gelatine verzichten möchte, kann stattdessen auch Agar-Agar verwenden – das pflanzliche Geliermittel muss jedoch aufgekocht werden, bevor es bindet.

Und alle, die jetzt neugierig geworden sind, können sich an unserem No-bake Cheesecake versuchen

Tamara Kalny
Tamara Kalny
Autorin
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