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Swiss Street Food Awards: Die besten Foodtrucks der Schweiz

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Das grosse Finale der «Swiss Street Food Awards» fand am Wochenende in Winterthur statt. Die Spannung war gross, denn die Gewinner des «Best of Switzerland Awards» dürfen im Oktober nach München reisen, um die Schweiz beim europäischen Finale zu vertreten.

Am vergangenen Wochenende fanden auf dem Winterthurer Archplatz die vierten Swiss Street Food Awards statt. Die zehn Foodtrucks, die es in das Finale geschafft hatten, servierten bereits ab Donnerstag ihre Köstlichkeiten einem interessierten Publikum. Die besten von ihnen wurden am Samstag von einer Fachjury gekrönt.

Die Mitglieder waren Luna Dober, die selbst Inhaberin des Foodtrucks «Aperolino» ist, die Köchin Stéphanie Zosso, die 2022 den Culinary World Cup gewann, Tauli Mulaj, Finalist bei MasterChef Schweiz 2023 und Larissa Graf, Falstaff Redakteurin und Mitverantwortliche für den Falstaff «Streetfood Guide Schweiz». Die Jury nahm ihre Verantwortung ernst, denn die Gewinner des «Best of Switzerland»-Preises werden die Schweiz an den «European Street Food Awards» vertreten, die im Oktober in München stattfinden.

Vegane Sieger

Wie schon im letzten Jahr führten auch dieses Mal pflanzliche Konzepte das Feld an: «Spicy Roots» schnappte sich mit pflanzenbasierter Küche aus Nigeria den zweiten Platz, während «Jaybees Foodtruck» seinen letztjährigen Titel erfolgreich verteidigen konnte. Für Inhaberin Jeanette Burton geht es also erneut zum Euro-Finale, wo sie sich letztes Jahr mit ihren veganen Gourmet-Kreationen nur knapp den Sieg verpasste. Fast alle Zutaten für ihren kreativen Teller mit dem Motto «Weltreise zum Anbeissen» bezog sie aus nächster Umgebung. Genauso wie den Spargel, den sie als Glace zum Dessert servierte. Es schied die Geister im Publikum, fand bei der Jury allerdings Anklang.

Asiatische Fusion-Küche

Den dritten Platz holte «Tomakee», ein Foodtruck mit Wurzeln in der Schweiz, Hong Kong und Singapur. Mit seinen asiatisch-europäischen Kombinationen wie Nudelbowls oder Bao Buns mit Pastrami – beide jeweils auch in veganer Version mit selbst gemachtem gewürztem Seitan erhältlich – räumte das Trio zudem den «Jury’s Favorite» Award ab. Besonders das Dessert, ein erfrischender Sago-Pudding mit Waldbeeren, kam sehr gut an. Die Jury lobte zudem den Auftritt mit dem «super cuten» Truck.

Die Gäste des dreitägigen Events liessen sich ebenfalls von Fusion-Küche begeistern, denn der Publikumspreis ging an die Crew von «Sushi Dog» aus dem Kanton Solothurn. Ihre kreativen frittierten Sushirollen überzeugten geschmacklich und in Sachen Originalität. Aber auch die anderen Finalist:innen dürfen sich definitiv als Gewinner fühlen: Die Jury hatte es alles andere als leicht. Sie war beeindruckt vom hohen Niveau der diesjährigen Ausgabe. Genauso wie Veranstalter Andreas Albonico-Seiler, der ebenfalls ein positives Fazit zieht: «Streetfood ist wandelbar – von simpel bis Haute Cuisine! Wir feiern hier Top-Qualität Streetfood!»

ZUM STREETFOOD-GUIDE 2024


Larissa Graf
Larissa Graf
Autorin
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