Cold Brew vs. Eistee: Zwei Wege zum perfekten Sommertee
Wenn die Temperaturen steigen, greifen viele zu einem kühlen Glas Tee. Doch nicht alle kalten Tees sind gleich: Cold Brew und klassischer Eistee unterscheiden sich nicht nur in der Zubereitung, sondern auch im Geschmack und in ihren gesundheitlichen Vorteilen.
Am 21. Mai feiern Teeliebhaber:innen weltweit den International Tea Day – eine Gelegenheit, die Vielfalt, Kultur und Wirkung dieses jahrtausendealten Getränks zu würdigen. Gerade in der warmen Jahreszeit greifen viele zu gekühlten Varianten. Doch: Cold Brew und klassischer Eistee sind nicht dasselbe. Zwei unterschiedliche Methoden, zwei unterschiedliche Geschmackserlebnisse – aber welcher Tee passt besser zu welchem Anlass? Wir nehmen beide Varianten unter die Lupe.
Cold Brew
Cold Brew ist nichts für Ungeduldige. Die Teeblätter werden hierbei in kaltem oder zimmerwarmem Wasser über einen längeren Zeitraum – meist zwischen 8 und 24 Stunden – gezogen. Diese Methode erfordert zwar mehr Zeit, führt jedoch zu einem anderen Geschmackserlebnis.
Cold Brew-Tees enthalten in der Regel weniger Koffein als ihre heiss aufgebrühten Pendants, da die kalte Extraktion weniger Koffein aus den Blättern löst. Zudem können bestimmte Antioxidantien bei der kalten Zubereitung besser erhalten bleiben.
Eistee
Eistee wird traditionell durch das Aufbrühen von Teeblättern mit heissem Wasser zubereitet. Anschliessend wird der Tee abgekühlt, oft durch das Hinzufügen von Eiswürfeln oder das Kühlen im Kühlschrank. Diese Methode ist schnell und praktisch, besonders wenn man nicht mega viel Zeit hat. Durch das heisse Aufbrühen werden mehr Tannine freigesetzt, was dem Tee einen kräftigeren und manchmal leicht bitteren Geschmack verleiht.