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Diese Tee-Trends wärmen durch den Winter

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Ob erdig, nussig oder süß: Matcha, Hōjicha und London Fog zeigen, wie vielfältig Tee 2025 schmecken kann – und machen die kalte Jahreszeit noch genussvoller.

Tee war schon immer der perfekte Begleiter durch die kalte Jahreszeit. Zum Jahresende werfen wir einen Blick auf die Trends, die jetzt für Wärme und Genuss sorgen. Bereit? Let's spill the tea.

Evergreen Matcha

Der Hype um Matcha scheint endlos – und das aus gutem Grund. Das leuchtend grüne Pulver aus gemahlenen Tencha-Blättern ist reich an Antioxidantien, wirkt belebend und verleiht Getränken wie Speisen einen unverwechselbaren Charakter. Besonders beliebt ist der Matcha Latte, bei dem sich die intensive, leicht herbe Note des Tees mit cremiger Milch verbindet. Aber auch in Smoothies, Eiscreme oder Cocktails sorgt Matcha für Furore. Auch dieses Jahr bleibt Matcha ein Symbol für modernen Teegenuss.

Matcha ist ideal für einen fokussierten Start in den Tag.
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Matcha ist ideal für einen fokussierten Start in den Tag.

Hōjicha

Ein weiterer Tee, der seinen Weg aus Japan bis in die westlichen Kaffees gefunden hat: der Hōjicha. Dabei handelt es sich um gerösteten Grüntee, dessen Blätter und Stängel bei hoher Temperatur über Holzkohle veredelt werden. Das Ergebnis: ein mild-nussiges Aroma mit Noten von Karamell und gerösteten Nüssen. Im Gegensatz zu Matcha ist Hōjicha koffeinarm – ideal also auch für den Abend. Besonders im Trend ist der Hōjicha Latte, der durch seine samtige Textur begeistert und eine sanfte Alternative zum kräftigen Matcha Latte bietet.

Wir sehen großes Potenzial in Hōjicha Powder: Er ist vielseitig einsetzbar, überzeugt mit seinem wohlig gerösteten Aroma und füllt die Lücke zwischen der Intensität von Matcha und der Wucht von Espresso.

– Markus Zbinden, Gründer von »Avantcha«

 

Hōjicha ist die sanfte Alternative zum kräftigen Matcha.
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Hōjicha ist die sanfte Alternative zum kräftigen Matcha.

London Fog

Wer sagt, dass Klassiker nicht modern sein können? Der London Fog basiert auf einem kräftigen Earl Grey, aufgegossen mit geschäumter Milch und verfeinert mit etwas Vanillesirup oder Honig. Das Ergebnis: ein cremiger, aromatischer Drink, der die herben Zitrusnoten der Bergamotte elegant mit einer süßen, wohltuenden Komponente verbindet. Benannt nach dem typischen Nebel in der englischen Hauptstadt – ein Wohlfühlgetränk für graue Tage.

Afternoon Tea

Lange galt der Afternoon Tea als Relikt britischer Tradition, doch seit einigen Jahren erlebt er ein verdientes Revival in der internationalen Genusswelt. Luxushotels, Spitzenrestaurants und ausgewählte Cafés inszenieren das Ritual neu: filigrane Etageren mit Scones und Marmelade treffen auf moderne Interpretationen wie Macarons, Mini-Brioche oder sogar Sushi-Häppchen. Dazu werden nicht nur Schwarztees wie Darjeeling oder Earl Grey gereicht, sondern eben auch Matcha, Hōjicha oder fein aromatisierte Teemischungen. Und häufig auch ein Glas Champagner.

AFTERNOON TEA IM BAUR AU LAC

AFTERNOON TEA IM CARLTON

AFTERNOON TEA IM DOLDER

Wer Kaffee lieber als Tee mag, aber dennoch nicht auf ein wohltuendes Herbst-Getränkt verzichten möchte, findet hier eine Anleitung für den Pumpkin Spice Latte.


 

Linda Carstensen
Linda Carstensen
Portalmanagerin Schweiz und Autorin
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