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Millionenpleite bei Großküchen-Hersteller »Volta«

Insolvenz
Vorarlberg
Küchenhersteller

Die Schulden betragen 2,1 Millionen Euro und betreffen um die 100 Gläubiger.

Der Großküchen-Hersteller »Volta« aus Lauterbach in Vorarlberg ist insolvent. Trotz Millionenumsätzen von über 18 Millionen Euro, die die Firma 2022 und 2023 erwirtschaftete, schrieb sie in diesen Jahren laut AKV Verluste von über 700.000 Euro. Um diese auszugleichen, wurde ein Überbrückungskredit in der Höhe von 700.000 Euro aufgenommen, welcher zum 31. Dezember 2024 fällig wurde. Das Unternehmen war nicht in der Lage diesen zurückzuzahlen, woraufhin ein Konkursverfahren beim Landesgericht Feldkirch eröffnet wurde. Die aktuellen Passiva betragen eine Höhe von 2,1 Millionen Euro, wovon 897.000 Euro bereits jetzt fällig sind. 61 Dienstnehmer und rund 100 Gläubiger sind von der Insolvenz betroffen.

Insolvenzgründe

Als Grund für die Insolvenz wird allen voran die aktuelle Wirtschaftssituation genannt, die in erheblichen Mehrkosten der Produktion, der Materialen und des Personals resultierten. Zudem scheiterten Übernahmegespräche mit allfälligen Interessenten, was zu der Zahlungsunfähigkeit führte. Ob eine Fortführung des Unternehmens möglich oder überhaupt gewollt ist, steht zum jetzigem Zeitpunkt noch nicht fest.

Pleite trotz namenhafter Referenzen

Das 1997 gegründete Unternehmen spezialisierte sich auf Großküchen und bat ein Rundum-Angebot zu diesen an, das unter anderem von Gastronomen, Hoteliers oder öffentliche Institutionen genutzt wurde. Zu ihren namenhaften Kunden zählen unter anderem »Ferhart Döner«, die »Griesner Alm« oder das »Poseidon München«.


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Redaktion
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