Vier Wundermittel zur Entspannung
Ein voller Terminkalender im Herbst und Gettogethers im Privatleben, Deadlines, Meetings und soziale Verpflichtungen fordern ihren Tribut. Stress ist zu einem treuer Begleiter im hektischen Alltag geworden und wirkt sich auf Dauer negativ auf die mentale und körperliche Gesundheit aus. Unterstützende Supplements kommen hier wie gerufen.
Stress ist ein langsamer Killer, der uns den Schlaf raubt, manchmal sogar den Atem und uns die Energie wie ein Vampir aussaugt. Um langfristig ein stressfreies Leben zu führen, ist der richtige Lifestyle der einzige Weg. Die klassischen drei Pfeiler sind reichlich Bewegung, am besten and der frischen Luft, eine ausgewogene Ernährung, die voller Ballaststoffe, guter Fette und Vitaminen ist und genügend Schlaf. Zusätzlich können Entspannungstechniken wie Yogaübungen oder kurze Meditationen helfen am Abend abzuschalten. Legen Sie jeden Morgen einen Digital Detox ein und schauen die ersten 30 Minuten nicht auf ihr Handy. Als zusätzliche Unterstützung helfen Supplements aus natürlichen Wurzeln und Pflanzen die Stresssymptome des Körpers abzufangen und ihn dagegen resistenter zu machen.
1. Ashwagandha
Als eine der wichtigsten Heilpflanzen des Ayurveda gilt die Wurzel der Ashwagandha. Schlafbeere wird sie im Deutschen genannt, da sie sich beruhigend bei Schlafstörungen auswirkt und gleichzeitig die Schilddrüse stärkt. Sie gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Durch ihre adaptogenen Eigenschaften unterstützt sie Körper und Geist. Ashwagandha enthält den sekundären Pflanzenstoff Withanoid, die eine entzündungshemmende Wirkung haben. Den Namen hat sie ihrem Geruch zu verdanken, der stark an den Duft eines Pferdes erinnert. Im Sankrit bedeutet Ashwagandha übersetzt »Geruch des Pferdes«.
Die Kraft der Ashwagandha hilft bei Einschlafstörungen und wirkt sich beruhigend auf den Körper aus.
© Kurkraft2. Magnesium
Stress lässt die Muskeln anspannen, die Blutgefäße verengen und der Herzschlag erhöhen. Dadurch erhöht sich der Magnesiumbedarf des Körpers in stressigen Zeiten. Denn es wirkt krampflösend und hilft die Signale von Nerven- an die Muskelzellen zu übertragen. Die Blutgefäße entspannen sich dabei und der Blutdruck sinkt. Zusätzlich unterbindet das Mineral die Freisetzung von Stresshormonen und wirkt sich beruhigend auf das zentrale Nervensystem aus. Nehmen Sie Magnesium vor dem Schlafengehen ein, da der Körper es am Abend besser aufnehmen kann.
Magnesium ist ein wahres Wundermineral, da für eine bessere Muskelerholung, Schlafqualität und für Entspannung sorgt.
© Saint Charles Apotheke3. Kurkuma
Die Wurzel sorgt in den Currymischungen nicht nur für die kräftige orangene Farbe, sondern wirkt sich positiv auf unseren ganzen Körper aus. Der darin enthaltene wirksame Pflanzenbestandteil Curcumin hat eine extrem hohe antioxidative und entzündungshemmende Wirkung. So hoch, dass es mit einigen Medikamenten mithalten kann und das ohne Nebenwirkungen. Studien deuten darauf hin, dass die Einnahme von Kurkuma den Glücksbotenstoff Serotonin erhöht und das Stresshormon Cortisol reduziert. Einziger Nachteil: Curcumin lässt sich schlecht in den Blutkreislauf aufnehmen. Es hilft schwarzen Pfeffer dazu einzunehmen.
Curcumin ist der Hauptbestandteil der Kurkumawurzel und sehr entzündungshemmend und antioxidativ.
© artgerecht4. Vitamin B12
Die gesamte Familie des Vitamin Bs gelten als Nervennahrung. B12 sticht aber besonders heraus. Es unterstützt die normale Nervenfunktion und das Nervenwachstum, hilft gestresste Nerven zu regenerieren und fördert den Energiestoffwechsel. Eine medizinische Studie der Swinburne University of Technology in Melbourne fand heraus, dass eine regelmäßige Einnahme über mehrere Wochen dafür sorgte, dass die Proband:innen besser mit alltäglichem Stress umgehen können als die Teilnehmer:innen der Testgruppe. Vitamin B12 kommt vor allem in tiersichen Produkten wie Ei, Fisch und Fleisch vor.