Zum Inhalt springen
© Inge Funke

»Die Wachauerin«: Anna Polz eröffnet neue Weinbar in Wien Alsergrund

Neueröffnung 2025
Weinbar
Wien
Wachau

Wachauerin Anna Polz eröffnet unweit der Votivkirche im neunten Bezirk eine neue Weinbar. Auf der Karte: Die besten Weine des rechten Donauufers, »Edeljausn« und neu interpretierte Heurigenschmankerl rund um das Wachauer Laberl.

Die Wachauer Winzertochter Anna Polz bringt gemeinsam mit ihrem Partner Manfred Mladosevits ein Stück Heimat in den neunten Bezirk: In ihrer neuen Weinbar – die passenderweise »Die Wachauerin« heißt – möchte sie die Wachau von ihrer anderen Seite zeigen. »Das Südufer der Wachau kennt man nicht so, wie das sehr prominente Nordufer«, so Anna Polz. Einige Winzer:innen der Südseite seien beim Fachpublikum bereits gefragt, würden aber oft noch als »Geheimtipps« gehandelt. Das Kernsortiment der »Wachauerin« besteht daher aus den besten Weinen vom rechten Donauufer zwischen Mautern und Melk.

Das Konzept der Wachauer Weinbar stand damit schon lange fest, in den Räumlichkeiten der ehemaligen Weinbar »Onkel Franz« am Frankhplatz 2 fanden Anna und Manfred dann den perfekten Standort. »Die goldene Decke erinnerte mich gleich an die Wachauer Goldhauben und die orangen Akzente an die Wachauer Marille.« Damit wurde Annas Traum einer eigenen Bar endgültig zur Realität.

Am Südufer der Donau zwischen Mautern und Melk werden generell großartige Weine produziert, die aber immer noch viel zu wenig bekannt sind.

– Anna Polz

Auf der umfassenden Weinkarte finden sich rund vierzig Weine der Weingüter Andreas Eder, Martin Bergkirchner, Georg Frischengruber, Josef Fischer jun., Heinz Sigl und Herbert Polz. Von jedem Winzer ist auch immer zumindest ein Wein glasweise erhältlich. Das Sortiment des jeweiligen Winzers des Monats gibt es zudem offen zu verkosten und zu konsumieren. Erweitert wird das Weinsortiment durch rund 50 nationale und internationale Weine und Schaumweine – von den »großen Namen« bis zu einigen Underdogs und Newcomern. Neben den Weinen gibt es auch andere Produkte von befreundeten regionalen Produzenten vom rechten Donauufer. Darunter Trauben- und Marillen-Säfte, Marillen Chutneys und Honig oder Marillenschnäpse und -liköre.

Wachauer Laberl, Bratl-Burger & Blunzn

Passend zu den Weinen kommen neu interpretierte Heurigenschmankerl auf den Tisch. Dabei bietet die »Die Wachauerin« auch dem Schmidl Wachauer Laberl eine verdiente Bühne, das mittlerweile zum Wachauer Kulturgut zählt: So finden sich auf der Karte verschiedene Laberl-Kreationen, wie »Camembert/Marillen-Chutney«, »Beinschinken/Krenn« oder mit herzhafter Trüffelsalami. Außerdem: Ein »Bratl-Burger mit Purple Slaw und Marillen Tartar«, »Beef Tartar Wachauerin«, eine cremige »Burrata auf Paprika-Marillen Ragout« oder eine marinierte »Blunzn mit knusprigen Grammeln und Trüffelperlen«.

Im November und Dezember ist »Die Wachauerin« auch an den Adventsamstagen geöffnet, um den Besucher:innen der umliegenden Christkindlmärkte einen gemütlichen, warmen Ausklang zu bieten. Ab Jänner 2026 ist von Montag bis Mittwoch (15.30 – 23 Uhr) sowie Donnerstag und Freitag (15.30 – 24 Uhr) geöffnet. Die Samstage stehen für private Veranstaltungen mit bis zu 40 Personen und Events mit Winzer:innen zur Verfügung.

Adresse: Frankhplatz 2, 1090 Wien
diewachauerin.at


Rafaela Mörzinger
Redaktions- und Portalmanagerin Falstaff
Mehr zum Thema
1 / 12