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Diesen Fehler machen fast alle bei Pancakes

Frühstück
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Alles läuft nach Plan: Teig gerührt, Pfanne heiß, Hunger groß. Und trotzdem werden die Pancakes flach, blass oder irgendwie enttäuschend. Der Grund ist banaler, als man denkt – und hat wenig mit dem perfekten Rezept zu tun.

Pancakes gehören zu diesen Gerichten, die unkompliziert wirken und trotzdem selten genau so ausfallen wie im Café. Der Teig ist schnell zusammengerührt, die Pfanne heiß, der erste Klecks landet in der Mitte – und breitet sich dann meist etwas zu enthusiastisch aus. Zu dünn, zu blass, manchmal ein bisschen zäh. Man kennt’s.

Interessant ist, dass es selten am Rezept liegt. Und eigentlich auch nicht daran, dass man etwas grundsätzlich falsch macht.

Denn ab dem zweiten, dritten Pancake wird es oft besser. Der Teig verhält sich plötzlich anders, wirkt stabiler, lässt sich leichter handhaben, bekommt mehr Volumen. Gleiche Bedingungen, anderes Ergebnis.

In vielen Küchen wird das dann der Pfanne zugeschrieben. Oder der Hitze. Oder einfach dem berühmten »ersten Versuch«, der für die Katz, oder oft wirklich für den Hund ist.

Dabei passiert etwas anderes, ziemlich Unauffälliges, irgendwo zwischen Schüssel und Pfanne. Der Teig verändert sich wirklich. Ganz ohne Zutun. Wird etwas dichter, verbindet sich besser, reagiert ruhiger in der Hitze.

Und genau diese kleine Pause – die man sich im Alltag viel zu selten gönnt – macht am Ende den Unterschied. Meist ist es nämlich nur eine Frage von Minuten. Zehn Minuten um genau zu sein, die man eigentlich immer hat, aber selten abwartet. Mit diesem scheinbar banalen Trick gelingen die Pancakes dann wirklich wie im Lieblings-Café.

 

Redaktion
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