»Furore« in Wien: Zwischen Café und Bar in 1070
Kaffee am Morgen, Drinks am Abend: Das findet man in dem neuen Barcafé »Furore« in der Neustiftgasse.
Der 7. Bezirk hat einen neuen Treffpunkt – klein in der Fläche, groß im Auftritt. In der Neustiftgasse 33 hat eine Tagesbar eröffnet, die so klingt, wie sie aussieht: »Furore«. Kein klassisches Café, keine klassische Bar – sondern einfach ein Raum, der vom Morgenkaffee bis zum nächtlichen Negroni alle Register zieht.
Der erste Eindruck? Unverputzte Wände, ein metallener Gemeinschaftstisch, Hip-Hop-Beats und ein orange leuchtendes »FURORE« an der Wand. Es ist der passende Rahmen für das, was hier passieren soll: Begegnungen, Gespräche, Geschmack. Die Bar ist kompakt – rund 30 Gäste finden Platz. Hinter dem Konzept steht Yusuf Shaker, der zuvor die gastronomische Leitung im »sous-bois«, dem Café und Papiergeschäft, das zuvor am selben Standort war, hatte.
Von Pistaziencroissants bis Signature Cocktails
Tagsüber gibt es Kaffee, serviert mit süßen Croissants – etwa einer Variante mit Pistazienfüllung. Ab Mittag wird es herzhafter: hausgemachte Focaccia in wechselnden Ausführungen – unter anderem Mortadella, Stracciatella und Giardiniera – dazu italienische Oliven und Naturweine.
Am Abend gleitet die »Furore« dann fast unmerklich in den Bar-Modus. Die Neonleuchte übernimmt die Beleuchtung, die Musik wird ein wenig lauter, und auf der Karte tauchen Negroni, Sbagliato und andere Cocktails auf – klassisch oder neu interpretiert, oft mit einem kleinen Twist.
Geöffnet ist von 10 bis 24 Uhr – außer sonntags (10 bis 16 Uhr). Freitag und Samstag wird’s besonders lebendig. Und wie heißt es auch auf der Website des Barcafés? »Those who know what’s good are here«.