Reste verwerten: Die besten Tipps für alte Krapfen
Zu schade zum Wegwerfen, aber nicht mehr ganz frisch – was tun mit übrig gebliebenen Krapfen? Falstaff hat fünf kreative Tipps, wie die süßen Reste weiterverwendet werden können.
Momentan hat der Krapfen noch Hochsaison, zumindest bis zum Faschingsdienstag am 4. März. Danach steht er nicht mehr ganz so im Mittelpunkt wie bisher, da stellt sich dann allerdings auch die Frage: Wohin mit den Krapfen-Resten? Schließlich lebt er von seiner luftigen Konsistenz – und wenn die einmal nachlässt, hilft oft selbst die beste Füllung nicht mehr. Glücklicherweise kennt Falstaff einige »Upcycling« Tricks für alte Krapfen.
Basis für »Arme Ritter«
»Aus Alt mach Neu« – dieses Prinzip gilt auch für die Resteverwertung, und Krapfen eignen sich perfekt als Basis für köstliche »Arme Ritter«. Die Zubereitung ist denkbar einfach und erfordert nur wenige Zutaten. Dafür die Krapfen in Scheiben schneiden und mit einer Mischung aus Milch, Eiern, Zimt, geriebener Zitronenschale und Zucker übergießen. Anschließend in einer Pfanne mit etwas Butter goldbraun anbraten und nach Belieben mit Marmelade servieren – so werden trockene Krapfen im Handumdrehen zum süßen Genuss.
Ein neues Dessert muss her
Kann ein trockener Krapfen wirklich noch schmecken? Eigentlich nicht – es sei denn, er wird richtig in Szene gesetzt. Und das geht ganz wunderbar in Form eines Puddings! Ähnlich wie bei den »Armen Rittern« müssen auch hier ein paar übrig gebliebene Krapfen herhalten. Dafür die Krapfen in kleine Stücke schneiden, in etwas Rum oder Amaretto tränken und anschließend mit heißem Vanillepudding übergießen. Sobald die Krapfenstücke von der Puddingmischung bedeckt sind, einfach kaltstellen. Der Krapfenpudding ist nicht nur ein verführerischer Abschluss, sondern auch eine perfekte Nascherei für zwischendurch.
Der richtige Schwips
Wenn sich Krapfen zu Pudding verwandeln lassen – warum nicht auch in kleine Punsch-Häppchen? Tatsächlich kann man aus den süßen Resten im Handumdrehen eine beschwipste Leckerei zaubern. Wie bei den anderen Rezepten geht auch diese »Upcycling«-Variante schnell und unkompliziert. Die Krapfenstücke werden mit einer aromatischen Jagatee-Mischung aus schwarzem Tee, Zucker und Rum getränkt und anschließend mit einer Glasur veredelt. Perfekt als süße Begleitung zum Nachmittagskaffee.
Eine neue Chance
Vergessen den Krapfen einzufrieren? Kein Problem, er kann schnell und einfach wieder gefüllt werden. Auch wenn mehr Füllung bei einem trockenen Krapfen kein Allheilmittel ist, kann sie ihn doch aufpeppen. Der Krapfen wird hierfür einfach am nächsten Tag wie eine Semmel aufgeschnitten und auf unkonventionelle Art neu gefüllt. Bei der bereits vorhandenen Krapfen-Füllung würde sich eventuell eine Oberscreme als Ergänzung gut eignen, um für einen Windbeutel-Effekt zu sorgen. Egal für welche Variante man sich entscheidet, Fakt ist: Auch alte Krapfen können mit ein wenig Fantasie noch auf kreative und innovative Art weiterverwendet werden.
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