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Das »Rosi« eröffnet am 30. Oktober

Das »Rosi« eröffnet am 30. Oktober
© Verena Richter

Neueröffnung: 118 Jahre altes Wiener Wirtshaus wird zum Bistro »Rosi«

Wien
Wirtshaus
Neueröffnung

Seit 1906 besteht an der Sechshauser Straße 120 im 15. Bezirk ein Wirtshaus. Ein junges Paar eröffnet das Beisl als Café und Bistro »Rosi« neu.

Seit dem Jahr 1906 existiert in der Sechshauser Straße 120 im 15. Bezirk ein traditionelles Wiener Wirtshaus. Aus der ursprünglichen »Gastwirtschaft Josef Schreiber« wurde später »Herzog's Wirtshaus«, im Jahr 2021 hieß es »Zur Elektrischen«, in Anspielung auf die historische Straßenbahnlinie 57.

Ein Jahr lang war das Wirtshaus geschlossen, nun hat ein junges Paar übernommen: Emanuella Ndue und Till Wörner, der zuvor zwei Jahre in der »Meierei« sowie im »Steirereck« kochte, eröffnen das Beisl als Bistro und Café »Rosi« am 30. Oktober neu. Mit an Bord ist als Weinkenner Benedikt Strasser vom ehemaligen »Landkind«.

Um eine der wohl größten Ängste aus dem Weg zu räumen: Der Charme des Wirtshauses bleibt erhalten, ebenso die wunderschöne Bretschneider Schank.

Wie bei Oma, nur ohne Schnitzel

In der Küche ist man von Gas auf Induktion umgestiegen und hat die gesamte Elektrik erneuert. Tische und Sessel wurden aufgemöbelt und die 100 Jahre alte Wandvertäfelung freigelegt. Deutlich von einem typischen Wirtshaus unterscheiden wird sich jedoch die Speisekarte.

 

»Die Küche wird moderner, zwar nicht explizit vegetarisch oder vegan, aber Fleisch und Fisch wird es nur ganz ausgewählt geben«, sagt Wörner. Ein klassisches Wirtshaus würde auch nicht zu der Oberösterreicherin und dem gebürtigen Stuttgarter passen. Man wolle authentisch bleiben und das Schnitzel nicht »veganisieren«.

»Was für Speisen schlussendlich auf dem Tisch stehen, hat mit der Atmosphäre nicht unbedingt viel zu tun. Die bleibt erhalten. Es soll ein Treffpunkt fürs Grätzl sein, an dem die Leute beisammensitzen«, so das Paar. Deswegen habe man das Lokal nach Wörner's Oma Rosemarie benannt: »Das Wirtshaus ist eine alte Dame, ein Wohlfühlort wie bei der Oma.« Und hungrig ist von der Oma auch noch nie jemand nach Hause gegangen.

Auch Frühstück will man anbieten, aber nicht die »immer gleichen Gerichte. Zu Mittag und am Abend isst man ja auch nicht immer dasselbe«, sagt Wörner. Vermeintlich bekannte Gerichte will er neu auf den Teller bringen.

Testessen kann man ab 30. Oktober, geöffnet ist vorerst Mittwoch von 18 bis 22 Uhr sowie Donnerstag bis Samstag von 9 bis 22 Uhr.

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Aus dem urigen Wirtshaus wurde ein Bistro – der Charme ist geblieben, die Küche frisch interpretiert. Morgens startet man mit Frühstück, auch vegan. Tagsüber begeistern...
Sechshauser Straße 120
1150 Wien
Österreich

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Verena Richter
Chefin vom Dienst
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