Saisonstart am »Copa Beach«

Saisonstart am »Copa Beach«
© Christian Fürthner

Saisonstart und Neueröffnungen: Diese Lokale locken 2024 auf den »Copa Beach«

Der »Copa Beach« auf der Wiener Donauinsel läutet die Sommersaison ein. Neu ist das »Larica« für brasilianische Küche, nach Umgestaltung der »Sunken City« soll der Würstelstand »Extra Insel« aufsperren.

Am »Copa Beach« im 22. Bezirk ist offiziell die Sommersaison 2024 angelaufen. Am Sandstrand stehen die Liegestühle und Sonnenschirme bereit, auch die Lokale sind aus dem Winterschlaf zurück und haben sich für die ersten Besucher herausgeputzt.

Caipirinhas und brasilianische Teigtaschen

Die Uferpromenade auf der Donauinsel hat durch verbesserte Badeplätze in den letzten Jahren eine enorme Aufwertung erfahren und auch die Gastronomie ist eine lebendigere geworden. Zu den etablierten Standbetreibern gesellen sich in diesem Jahr drei Neuankömmlinge. Die spannendste Neueröffnung verspricht das »Larica« für typisch brasilianische Küche.

Gekocht wir hier von Danilo Muniz, der sein Handwerk bei der eigenen Mama und Großmutter, später auch im Taste am Donaukanal gelernt hat. Auf der Karte steht Frittiertes wie »Coxinha de Frango«, knusprige Teigtaschen gefüllt mit Hühnerfleisch oder verschiedene »Kibe«, Bällchen aus Bulgur und Hackfleisch. Wer sich durchkosten will, kann zwischen verschiedenen Kombos wählen.

Der traditionelle Couscous (Cuscuz), den man in Brasilien zu jeder Tageszeit ist, gibt es mit »Carne do Sol«, gesalzenes und sonnengetrocknetes Rindfleisch. Dazu kommen noch Käse, Ei und ein Tomatenvinagirette. Caipirinhas mixt man mit brasilianischem Cachaca.

Ebenfalls neu ist »Choco Berry« direkt neben dem Radverleih, verkauft werden mit Schokolade überzogene Erdbeeren. Das Obst wird je nach Geschmack mit diversen Sorten wie Dulce de Leche, Caramel oder Spekulatius-Lotus glasiert und mit verschiedenen Toppings garniert.

Pommes und Longdrinks am »Würstelstrand«

Auch am rechten Ufer der Neuen Donau am Areal der ehemaligen »Sunken City« die aktuell noch umgestaltet wird, steht bereits eine Neueröffnung fest. Der Würstelstand »Extra Würstel« expandiert von der Taborstraße im zweiten Bezirk auf die Donauinsel.

Vorgesehen ist ein Container gegenüber des Badestegs, wie Felix Fuchs verrät: »Der Start ist für Anfang Juni geplant, je nachdem, wie sich die Baustelle entwickelt.« Zu Erinnerung: Die Umgestaltung der »Sunken City« erfolgt in drei Abschnitten, die erste Bauphase soll laut Plänen der Stadt bis Ende Mai abgeschlossen sein.

»Beim Essen wird das Angebot sommerlicher als bei unserem Würstelstand, also weniger Würstel und mehr Pommes«, schildert Fuchs. Ergänzt werde soll das Angebot um Longdrinks, Eis und Kaffee. Heißen wird der Ableger auf der Donauinsel »Extra Insel - der Würstelstrand«, so jedenfalls die erste Idee.

Fokus auf kubanische Klassiker

Zurück zum Copa Beach: Beim »Moby Dick« von Barbetreiber Sammy Walfisch legt man heuer den Fokus auf einen kubanischen Klassiker, den Mojito.

Moby Dick am Copa Beach
© Adrian Almasan
Moby Dick am Copa Beach

»Das klingt vielleicht abgedroschen, aber einen wirklich guten Mojito bekommt man selten. Wir wollen dem Original so nahe wie möglich kommen. Das fängt schon beim Crushed Eis an, denn das gibt es in Kuba gar nicht«, sagt Walfisch. Kooperiert wird dafür mit Havanna Club und auch Daiquiris werden auf der Karte stehen.

Bei seinem zweiten Stand, dem »Negroni please«, findet ab Juni jeden Donnerstag ein After Work mit akustischer Livemusik statt. Bei den Getränken setzt man weiter auf italienische Aperitifs und Pinsa.

Afrikanische Fusionsküche als Besuchermagnet

Freuen darf man sich auch wieder auf die afrikanische Fusionsküche bei »Dampha Kitchen«. Es ist die bereits dritte Copa-Beach-Saison von Koch Khalifa Dampha und sein Stand ist inzwischen ein kulinarischer Fixpunkt.

© Dampha Kitchen

In seine Gerichte fließen Geschmäcker aus Mexiko, Spanien und Gambia ein: ein afrikanisches Reisgericht mit faschiertem Rind und Kochbananen (Jollof Rice), ein Kichererbseneintopf (Soso) oder unterschiedlich gefüllte Tacos.

Weitere Lokale im Überblick

  • »Vive l' Aperitif«: Die Strandbar mit französischem Flair bietet eine große Auswahl an Lillet-Drinks, Cocktails, Flammkuchen und Crepes.
  • »D’arepa«: Hier ist man auf Streetfood aus Lateinamerika spezialisiert, wie Arepas (gefüllte Maisfladen), Tequenos (Käsesticks) oder Tostones (pikante, frittierte Kochbanane). Zum Dessert gibt es Patacones, frittierte Kochbananen.
  • »Krokodü«: Im Lokal fühlt man sich direkt wohl, vermutlich weil man überall die Liebe zum Detail spürt: Die Flohmarktmöbel haben die Betreiber selbst aufgearbeitet, beim Speisen- und Getränkeangebot setzt man auf Hausgemachtes und Regionalität.
  • »Bao Tea«: Besucher werden mit Bubble Teas versorgt sowie mit asiatischen Baos, gefüllt mit Fleisch, Fisch, aber auch vegetarisch und vegan.
  • »Rembetiko & »Mar y Sol«: Das beliebte griechische Restaurant und der feurige Mexikaner direkt am Wasser sind Copa-Beach-Klassiker.
Auf dem Programm steht afrikanisch-spanisch-mexikanische Fusionsküche. Der Blick aufs Wasser sorgt zusätzlich für noch mehr Urlaubsgefühl. Feine Empanadas und klassische Tacos, besonders gut sind aber die unbekannteren Kreationen: Yuca und Kochbanane hier, gambischer Jollof-Reis da.
Copa Beach Stand 8
1220 Wien
Österreich
Für krokofantastische Momente sorgt nicht nur der hauseigene »Krokofrizzi Spritz« beim Sonnenuntergang, auch die klassischen Beach-Snacks oder Smutje Jimmys Fladenkreationen begeistern. Achtung, nur »for a while, crocodile«: Die Bar ist im Sommer und nur bei Schönwetter geöffnet.
Rudolf-Nurejew-Promenade
1220 Wien
Österreich
Donauinsel
1220 Wien
Österreich

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Verena Richter
Autor
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