«Soï 28» in Zürich: Stefan Heilemann hebt Streetfood auf Gourmetniveau
Bangkok-Vibes mitten in Zürich: Sternekoch Stefan Heilemann bringt im neuen «Soï 28» authentische asiatische Street- und Soulfood-Küche auf ein neues Level – präzise, mutig und voller Leidenschaft.
Schon beim Eintreten ins neue «Soï 28 by Stefan Heilemann» spürt man, worum es hier geht: um die Energie Bangkoks und die Atmosphäre jener «Soïs», in denen Thailands Strassenküche lebt. Eingebettet in die historische Hausnummer 28 der Zürcher Augustinergasse, die dem Ganzen eine lokale Verankerung gibt. Zwischen diesen beiden Welten pendelnd serviert Spitzenkoch Stefan Heilemann seine persönliche Interpretation asiatischer Streetfood-Kultur: präzise, aromatisch und mit jener Produktleidenschaft, die ihm 98 Falstaff-Punkte und zwei Michelin-Sterne eingebracht haben.
Heilemanns Thailand-Passion
Dass Heilemann nun ein Streetfood-Restaurant eröffnet, ist eine konsequente Entwicklung. Seit Jahren reist er regelmässig nach Thailand. Bangkok spielte dabei von Anfang an die Hauptrolle. Seit seinem ersten Aufenthalt vor vielen Jahren kehrt Heilemann immer wieder in die thailändische Hauptstadt zurück, lässt sich von den Garküchen und Märkten inspirieren und hat eine tiefe Faszination für die thailändische Aromendramaturgie entwickelt – diese besondere Balance aus Schärfe, Frische, Säure und Umami. Viele seiner Fine-Dining-Gerichte trugen schon lange asiatische Akzente, doch im «Soï 28» rücken diese Einflüsse erstmals ganz bewusst ins Zentrum. «Das ‹Soï 28› soll ein Ort sein, an dem man sich sofort wohlfühlt – unkompliziert, zugänglich und voller Geschmack. Streetfood mit Herz, aber in jener Qualität, die wir im ‹Widder leben›», sagt Stefan Heilemann.
Soulfood mit regionalem Fundament
Die Speisekarte im «Soï 28» ist eine Reise durch asiatische Soulfood-Klassiker, neu gedacht und mit regionalen Zutaten umgesetzt. Thai Beef Salad, hausgemachte Gyoza, Pork Belly Buns oder der tiefgründige «Soï 28 Ramen» gehören ebenso dazu wie aromatischer Fried Rice, eine moderne Tom-Yum-Interpretation oder «Miguel’s Legendary Suckling Pig» zum Teilen. Süsse Akzente setzen Pandan Crème Brûlée und japanische Mochi. Wann immer möglich, stammen die Zutaten aus den eigenen Landwirtschaftsbetrieben von «The Living Circle» – eine Kombination aus asiatischer Aromenwelt und bewusster, lokaler Herkunft.
Der Taktgeber in der Küche
Die tägliche Umsetzung der Vision liegt in den Händen von Miguel Marques, dem Head Chef des «Soï 28». Gemeinsam mit seinem Team bringt er jene Leichtigkeit und Präzision ein, die das Konzept prägen sollen. Marques, der in Portugal ausgebildet wurde, sammelte Erfahrung in renommierten Häusern wie «The Yeatman» oder «Vila Joya» und arbeitet seit vielen Jahren an Stefan Heilemanns Seite. Spätestens seit seinem Sieg beim Wettbewerb «Koch des Jahres» 2023 gilt Marques als eines der spannendsten Talente seiner Generation. Sein Stil passt perfekt zum Charakter des Restaurants: offen, zugänglich und getragen von echter Gastfreundschaft.
Frischer Wind in der «Widder»-Gastronomie
Mit dem «Soï 28» erweitert das Zürcher «Widder Hotel» sein kulinarisches Angebot um eine moderne, ungezwungene Facette. Zwischen «Widder Restaurant», «Widder Bar», und «AuGust« bildet es einen frischen Kontrastpunkt. «Mit dem ‹Soï 28› schaffen wir einen Ort, an dem Leichtigkeit, Qualität und unsere Idee von Genuss zusammenfinden. Es passt perfekt zu unserer Vision ‹luxury fed by nature› und bereichert unser Kulinarik-Portfolio auf ideale Weise», erklärt Benjamin Dietsche, General Manager des «Widder Hotel». Reservationen können ab sofort online vorgenommen werden. Für spontane Gäste steht ein offener Social Table bereit, der bewusst nicht reservierbar ist – ein Ort für alle, die ganz spontan in die Aromenwelt des «Soï 28» eintauchen möchten.