Zum Start der Eis-Saison: Preise für Eiskugel steigen
Die Sonne zeigt sich und proportional dazu wachsen die Warteschlangen an den Eisdielen. Auch wenn die Preise für eine Kugel Eis dieses Jahr erneut steigen. Ein Überblick.
Die Eis-Saison beginnt, und mit ihr eine alljährliche Frage: Was kostet die Kugel in diesem Jahr? Die Antwort fällt 2026 vielerorts ähnlich aus – und liegt spürbar höher als noch vor einigen Jahren. In vielen deutschen Städten hat sich die Zwei-Euro-Marke inzwischen als neue Normalität etabliert. Und: Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, hat ein Drittel der Eisdielen die Preise erneut erhöht, meist um zehn bis zwanzig Cent.
(Pr)ice: Wie teuer ist die Kugel?
Was früher als empörender Ausreißer galt, ist heute in den Großstädten fast Standard. Ob in Braunschweig, Hannover oder Lüneburg – die Kugel kostet häufig rund zwei Euro, mancherorts sogar bis zu 2,30 Euro. Auch in Metropolen wie Berlin sind Preise von 2,40 Euro oder mehr längst keine Ausnahme mehr. Etwas mehr Glück hat man in kleineren Städten wie Würzburg, wo sich Eis-Liebhaber:innen an Preisen ab 1,70 Euro erfreuen dürfen.
Diese Unterschiede hängen nicht unbedingt von der Qualität der Eisdielen ab, sondern unter anderem von der Lage und dem Konzept. Betriebe, die auf hochwertige Zutaten oder handwerkliche Herstellung setzen, kalkulieren entsprechend höher. Zu den stärksten Kostentreibern zählen allerdings die gestiegenen Preise für Rohstoffe wie Milch, Zucker oder Nüsse sowie höhere Energie- und Mietkosten. Auch der Mindestlohn wirkt sich auf die Kalkulation aus.
Branchenvertreter:innen betonen außerdem, dass der eigentliche Gewinnanteil pro Kugel vergleichsweise gering sei. Ein Großteil des Preises entfalle auf laufende Kosten und Investitionen in Qualität und Betrieb. Gleichzeitig versucht man konkurrenzfähig zu bleiben.
Sparen beim Eis? Das sind die Optionen
Für Genießer:innen gibt es dennoch Wege, mehr aus ihrem Eisbudget herauszuholen. Viele Eisdielen empfehlen den Becher als Alternative zur klassischen Waffel: Statt einzelner Kugeln lässt sich hier oft ein Mix aus mehreren Sorten probieren. Gleichzeitig bleibt Raum für Extras wie Sahne, Streusel oder Soßen – ein kleines Plus an Vielfalt zum vergleichbaren Preis.