© Stine Christiansen

Ausgelöstes Backhendl mit Maiwipfelsalz

Kulinarik
Alpine Küche
Tradition

Maiwipfel, die Sprossen unserer alpinen Nadelbäume, sind viel zu schade, um nur als Hustensirup zu enden.

Severin Corti

Zutaten (4 Personen)
40 g frische Maiwipfel oder Latschenkiefer-Nadeln plus Zweige als Deko
5 g Salz
8 Stück Oberkeulen vom Freilandhuhn
300 ml Buttermilch
1 Zehe Knoblauch
Salz
150 g Mehl
3 Stück Eier
300 g Brösel
2 EL Sonnenblumenöl
  • Das Maiwipfelsalz mindestens fünf Tage vor der Verwendung ansetzen, es hält sich dafür wochenlang. Dafür 40 g Nadeln im Mixer oder in einer Kaffeemühle zu kleinen Fasern mahlen. Mit 5 g Salz vermengen und in einem luftdichten Gefäß im Kühlschrank reifen lassen.

  • Die Hühnerschenkel entbeinen, nach Geschmack häuten und plattieren. Buttermilch mit gepresstem Knoblauch und wenig Salz vermengen, das Fleisch für 24 Stunden darin marinieren. Eine Stunde vor der Verwendung auf Raumtemperatur kommen lassen. Das Öl auf 170 °C erhitzen.

  • Mehl, verschlagene Eier und Brösel jeweils in einen tiefen Teller geben, die Hendlstücke nacheinander in Mehl, Ei und Bröseln panieren und in mehreren Durchgängen im heißen Öl backen, bis sie goldbraun sind. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen, in einer Schüssel großzügig mit dem Wipfelsalz würzen und durchschütteln, damit möglichst viel an der Panier hängenbleibt. In mit Zweigen ausgelegten Schüsselchen servieren. Dazu passt Gurkensalat.

Tipp:

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Erschienen in
Falstaff Nr. 04/2024

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