Bocuse d'Or Finale 2025: Der Showdown der Weltbesten Köche
Am 26. und 27. Januar 2025 geht der Bocuse d’Or in die entscheidende Runde. 24 Spitzenköchinnen und Köche aus aller Welt treten während der Sirha-Messe in Lyon an, um ihre Kreativität und Präzision unter Beweis zu stellen.
Am 26. und 27. Januar 2025 wird Lyon wieder zum Schauplatz einer der renommiertesten Kochwettbewerbe der Welt: dem Bocuse d'Or. 24 talentierte Küchenchefs aus aller Welt kämpfen im Rahmen der Fachmesse Sirha um den Titel und die Ehre, sich den begehrten Bocuse d'Or zu sichern. Die Sirha (Salon International de la Restauration, de l'Hôtellerie et de l'Alimentation) ist eine der größten internationalen Messen für Gastronomie, Hotellerie und Lebensmittel und zieht alle zwei Jahre führende Köche, Gastronomieexperten und Unternehmen aus der Branche an. Der Wettbewerb gilt als die »Olympischen Spiele der Gastronomie« und ist der ultimative Test für kulinarische Kreativität und Präzision.
Zwei Prüfungen
Die Teilnehmer müssen sich in zwei komplexen Prüfungen messen, die in insgesamt fünf Stunden und 30 Minuten zu bewältigen sind. Die erste Herausforderung ist das sogenannte »Platten«-Thema, das eine Hommage an den Gründer des Wettbewerbs, Paul Bocuse, darstellt. Der Hirschrücken muss in drei Teilen serviert werden, begleitet von drei Beilagen: einer Pastete aus Hirschschulter und Foie Gras sowie einer Gemüsebeilage, die Produkte aus dem Land des jeweiligen Teilnehmers widerspiegeln muss. Die dritte Garnitur ist ein raffiniertes Gericht aus Ravioli, die mit einer geklärten Rehconsommé serviert werden.
Das zweite Gericht, das »Teller«-Thema, fordert die Köchinnen und Köche dazu auf, ein Gericht mit Adlerfisch, Hummer und Sellerie zu kreieren. Die Kandidaten müssen ein warmes Gericht für 16 Personen zubereiten, das die kulinarischen Traditionen ihres Landes widerspiegelt. Der Steinbutt wird mit Hummer und einem warmen Hummerjus-Sabayon serviert. Der Sellerie wird zunächst auf einer Platte präsentiert, wobei die Wurzel in zwei ganzen Stücken und die Stängel in 16 individuellen Füllungen serviert werden müssen.
Wer sind die Favoriten?
Mit dem Sieg beim Europa-Finale in Trondheim steht Sebastian Holberg Svendsgaard aus Dänemark als einer der klaren Favoriten fest. Doch auch aus Schweden und Norwegen kommen starke Teams, die sich allesamt mit hochklassigen und kreativen Gerichten behaupten wollen. Die skandinavischen Länder sind nicht nur geografisch eng beieinander, sondern auch kulinarisch führend, was sich auch in den starken Ergebnissen bei den vergangenen Wettbewerben widerspiegelt.
Hingegen wird Deutschland nicht beim Weltfinale in Lyon vertreten sein. Wie bereits 2024 konnte sich das deutsche Team beim Europa-Finale in Trondheim nicht qualifizieren. Marvin Böhm, Souschef im »Aqua« in Wolfsburg, und sein Commis Hannes Hensel zeigten vergangenen März zwar großartige Leistungen, es reichte jedoch nicht für einen Platz im internationalen Finale. Ebenso erging es der Schweiz: Das Team mit Euloge Malonga und Commis Fiona Wittwer konnte sich trotz einer anspruchsvollen Darbietung nicht für das Finale qualifizieren.
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