Das Gelbe vom Ei: Mit diesen 5 Tipps gelingen Eierspeisen garantiert
Wie gelingt das perfekte Spiegel- oder Rührei? Falstaff kennt die raffiniertesten Tipps und Tricks rund ums Ei.
Zu labbrig? Zu trocken oder doch noch zu flüssig? Wenn das Spiegel- oder Rührei nicht gelingt, ist der Tag in der Früh oft schon gelaufen. Von der perfekten Konsistenz bis hin zu kreativen Verfeinerungen – Falstaff weiß, wie Rühr- und Spiegeleier bestimmt gelingen und noch besser schmecken können.
Tipp 1: Die richtige Pfanne macht den Unterschied
Gleich vorweg, gutes Küchenequipment macht beim Kochen prinzipiell einen großen Unterschied – in diese Kategorie fällt zum Beispiel auch eine beschichtete Pfanne. Wenn sie immer gut gereinigt und gepflegt wird, verhindert die Beschichtung, dass das Ei am Boden der Pfanne festklebt. Die Beschichtung ermöglicht auch das schnelle und einfache Wenden des Eis – dadurch bräunt es beim Braten auch nicht so schnell an. Kurz und gut: die richtige Pfanne macht den Unterschied.
Tipp 2: Auf die Temperatur kommt’s an
Beim Braten ist sowohl bei Rühr- als auch bei Spiegeleiern die richtige Temperatur der Pfanne entscheidend. Wenn die Pfanne zu heiß wird, stockt das Ei zu schnell, wird zu schnell trocken und kann schlimmstenfalls sogar anbrennen. Ist die Temperatur im Gegensatz zu niedrig, bleibt das Ei am Ende zu flüssig und entwickelt nicht die richtige Konsistenz. Wir empfehlen das Ei bei mittlerer Hitze zu braten, die dafür sorgt, dass dieses langsam und gleichmäßig brät, trotzdem saftig bleibt und eine zarte, goldgelbe Oberfläche erhält.
Tipp 3: Butter statt Öl als Gamechanger
Bei der Frage ob sich Butter oder Öl besser zum Anbraten von Eiern eignet, scheiden sich immer noch die Geister. Fest steht allerdings, dass die Butter dem Ei einen volleren und aromatischeren Geschmack verleiht. Die Butter entwickelt beim Schmelzen Röstaromen, die dann auf das Ei übergehen und ihm eine aufregende Note verleihen. Außerdem sorgt die Butter dafür, dass das Ei sanfter gegart wird und verhindert so ein schnelles Austrocknen und Anbräunen.
Tipp 4: Für das fluffigste Ei
Wie der Name schon verrät, ist beim Rührei das Rühren das Um und Auf. Es verleiht dem Ei seine lockere und luftige Konsistenz. Durch das gleichmäßige Vermischen der Eimasse gelangt mehr Luft in das Ei, wodurch es beim Garen umso luftiger wird. Außerdem verhindert stetiges Rühren, dass das Ei am Pfannenboden anklebt oder ungleichmäßig gart. So entsteht ein cremiges, zartes Rührei mit einer feinen Struktur.
Tipp 5: Eiskaltes Wasser kann Wunder bewirken
Ein Spritzer eiskaltes Wasser in der Eimasse sorgt beim Rührei für eine besonders lockere und fluffige Konsistenz. Das kalte Wasser verdampft beim Erhitzen, wodurch kleine Luftbläschen im Ei entstehen, die es luftiger machen. Gleichzeitig verhindert das Wasser, dass das Ei zu schnell stockt, was ein Austrocknen verhindert. Das Ergebnis ist ein besonders zartes und saftiges Rührei.
All jene, die die Theorie in die Praxis umsetzen möchten, werden hier bestimmt fündig.
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