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Das sind die beliebtesten Gerichte aus aller Welt

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Diese internationalen Klassiker gehören laut der Onlineplattform »Taste Atlas« zu den beliebtesten Speisen der Welt.

Wer unterwegs ist, sammelt nicht nur Eindrücke von Landschaften und Städten – auch die Küche eines Landes erzählt viel über seine Kultur. Oft genügt schon ein einziger Bissen, um das Lebensgefühl und die Traditionen eines Ortes zu schmecken. Was und wie irgendwo gegessen wird, verrät einiges über die Menschen vor Ort. Die Plattform »Taste Atlas« hat auf Basis tausender internationaler Bewertungen ein Ranking besonders beliebter Gerichte erstellt. Eine kulinarische Weltreise – von bewährten Klassikern bis zu spannenden Entdeckungen. Falstaff hat sich die Top 10 beliebtesten Gerichte daraus näher angesehen. Die Platzierungen ergeben sich aus dem Feedback von Reisenden, Hobbyköch:innen und User:innen, die ihre Geschmackserlebnisse auf der Plattform online geteilt haben.

Pizza Napoletana

Die echte Pizza Napoletana ist Italiens kulinarisches Aushängeschild – reduziert auf das Wesentliche und voller Geschmack. Sie kommt in zwei klassischen Varianten: Marinara mit Tomatensauce, Knoblauch und Oregano, und Margherita mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum – eine Hommage an die italienische Flagge. Typisch ist der dünne Boden mit luftigem Rand und den dunklen »Leopardenflecken« vom heißen Ofen. Sie gilt bis heute als Stück italienischer Esskultur.

Die originale Pizza Napoletana mit Tomatensauce, Mozzarella und Basilikum.
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Die originale Pizza Napoletana mit Tomatensauce, Mozzarella und Basilikum.

Picanha

Unter Picanha wird ein besonders geschätzter Rindfleisch-Cut in Brasilien verstanden – in den USA als Sirloin Cap, im Vereinigten Königreich als Rump Cap bekannt. Da das Fleisch selbst wenig Fett enthält, ist die richtige Garzeit entscheidend, damit es zart bleibt. In Brasilien darf Picanha bei keinem Grillfest fehlen – und in jeder guten Churrascaria steht es auf der Karte.

Ein Muss für Fleisch-Fans: Picanha.
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Ein Muss für Fleisch-Fans: Picanha.

Châteaubriand

Anders als oft angenommen, steht Châteaubriand nicht nur für ein bestimmtes Stück Fleisch, sondern vielmehr für eine spezielle Zubereitungsart: ein dickes Stück Rinderlende, das gegrillt oder gebraten wird. In Frankreich wird das Châteaubriand traditionell von einer Sauce begleitet – meist einer kräftigen Rotweinsauce oder einer feinen Sauce Béarnaise – und gern mit gerösteten kleinen Kartoffeln oder klassischen Château-Kartoffeln serviert.

Die französische Delikatesse Chateau Briand.
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Die französische Delikatesse Chateau Briand.

Lechona

Lechona ist ein kolumbianischer Klassiker, der bei keiner großen Feier fehlen darf: Ein ganzes Schwein wird mit einer würzigen Mischung aus Zwiebeln, Erbsen, Kräutern und Gewürzen gefüllt und stundenlang im Ofen gegart – bis das Fleisch butterzart ist und die Haut schön knusprig. Kein Wunder, dass dieses Gericht oft bei Festen serviert wird: eine Lechona reicht oft für bis zu 100 hungrige Gäste. In vielen kolumbianischen Städten findet man die deftige Spezialität übrigens auch auf den Speisekarten beliebter Restaurants.

Phanaeng Curry

Phanaeng-Curry ist ein cremiges Thai-Curry mit intensivem Erdnussaroma und einer feinen Balance aus süß, salzig und würzig. Die Basis: Fleisch – meist Rind oder Huhn – geschmort in Kokosmilch, Panang-Paste, Fischsauce, Palmzucker und Makrut-Limettenblättern. Typisch: kein Gemüse, dafür viel Geschmack. Der Name soll sich vom Wort für »Kreuz« ableiten – angelehnt an eine alte Zubereitungsmethode mit aufrecht gestelltem Geflügel. Die Ursprünge sind unklar, allerdings tauchen erste Rezepte Ende des 19. Jahrhunderts in Thai-Kochbüchern auf. Ein echter Klassiker der südostasiatischen Küche.

Das würzige Curry-Gericht zählt ebenfalls zu einem der beliebtesten Gerichten weltweit.
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Das würzige Curry-Gericht zählt ebenfalls zu einem der beliebtesten Gerichten weltweit.

Asado

Zugegeben, Asado ist nicht unbedingt ein einzelnes Grillgericht – es ist vielmehr ein kulturelles Ritual. In Ländern wie Argentinien, Uruguay oder Chile bringt es Familie und Freunde zusammen, um bei gegrilltem Fleisch und guter Stimmung Zeit zu verbringen.

Gegrillt wird traditionell auf der »parrilla«, einem gemauerten Grill. Das Feuer kommt dabei meist direkt vom Holz – typisch für das rustikale »asado criollo«. Auf den Rost wandern zuerst Würste und Innereien, später folgen zartere Rindfleischstücke wie Matambre oder Entraña. Ein Fest für Fleischliebhaber – und für die Gemeinschaft.

Asado ist viel mehr als ein einzelnes Gericht.
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Asado ist viel mehr als ein einzelnes Gericht.

Çökertme Kebabı

Çökertme Kebabı ist eine beliebte Spezialität aus der türkischen Küstenregion Bodrum. Dabei treffen zart marinierte Kalbfleischstreifen auf knusprige, feine Bratkartoffeln, aromatische Tomatensauce und würzigen Knoblauchjoghurt.

Das Fleisch wird in einer Mischung aus Milch, Olivenöl, Paprika, Kreuzkümmel und Salz eingelegt, dann gebraten und zusammen mit der Sauce über die Kartoffeln geschichtet. Oft wird das Gericht liebevoll mit gebratenen Paprikaschoten, Tomaten oder frischem Thymian verfeinert – ein Fest für alle Sinne.

Eine türkische Delikatesse: Çökertme Kebabı.
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Eine türkische Delikatesse: Çökertme Kebabı.

Biang Biang Noodles

Biangbiang-Nudeln – auch Gürtelnudeln genannt – sind eine Spezialität aus Chinas Provinz Shaanxi und bestechen durch ihre auffällig breite Form. Verfeinert mit Zutaten wie Chili, Knoblauch, Frühlingszwiebeln, Koriander und aromatischen Gewürzen wie Kreuzkümmel und Sichuan-Pfeffer sorgen sie für kräftige Aromen und Biss.

Um den Ursprung des Namens »Biangbiang« ranken sich zwei Geschichten: Die eine führt ihn auf das »Biang«-Geräusch zurück, das beim Dehnen und Aufschlagen der handgezogenen Nudeln entsteht. Die andere besagt, ein chinesischer Kaiser habe das Wort selbst erfunden. Kurios: Das Schriftzeichen für »Biang« existiert offiziell nicht in der chinesischen Schriftsprache – es besteht aus ganzen 57 Strichen und gilt als das komplexeste aller chinesischen Zeichen.

Über den Ursprung des Namens der Nudeln ranken sich zwei Geschichten.
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Über den Ursprung des Namens der Nudeln ranken sich zwei Geschichten.

Rawon

Rawon ist eine aromatische Rindfleischsuppe aus Ost-Java und zählt zu den charakteristischsten Gerichten Indonesiens. Das Besondere: Ihre tiefschwarze Farbe und der unverwechselbare, leicht erdige Geschmack stammen von der fermentierten Kluwek-Nuss – einem Gewürz, das roh ungenießbar, aber richtig verarbeitet ein Geschmackserlebnis ist.

Gepaart mit Zutaten wie Zitronengras, Limettenblättern, Ingwer und Chili entsteht eine herzhafte Suppe mit Tiefe. Einst ein Gericht der einfachen Leute, wurde Rawon bald auch an den Höfen geschätzt und ist heute in vielen traditionellen indonesischen Restaurants zu finden – meist serviert mit Reis, gesalzenem Ei, Bohnensprossen und scharfem Sambal.

Die traditionelle »schwarze« Suppe.
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Die traditionelle »schwarze« Suppe.

Rechta

Rechta ist ein traditionelles nordafrikanisches Festtagsgericht, das aus handgemachten, dünnen Nudeln besteht. Auch wird es meist mit Hühner- oder Lammfleisch zubereitet. Die Sauce – auch Marga genannt – wird mit Zutaten wie Kichererbsen, Gemüse, authentischen Gewürzen wie Ras el Hanout und Zimt zubereitet und über die gedämpften Nudeln gegeben. Besonders beliebt ist Rechta zu festlichen Anlässen wie Hochzeiten, Eid al-Fitr oder Ashura – ein echter Klassiker mit viel Tradition und Geschmack.

Ideal für Experimentierfreudige? Das traditionelle, algerische Gericht Rechta.
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Ideal für Experimentierfreudige? Das traditionelle, algerische Gericht Rechta.

 

Redaktion
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