Der Jahrhundertwein aus dem Burgenland
Eine Hommage an die Geschichte des Bundeslands ist dieser ganz besondere Wein. Zum 100-Jahre-Burgenland-Jubiläum wurde der Jahrhundertwein – eine Cuvée – gemeinsam von vier ausgewählten Winzern kreiert.
Im Herbst des Jahres 2021 wurden jene Trauben geerntet, aus denen gemeinsam mit vier bekannten Rotweinwinzern ein Wein kreiert wurde, um an das 100-jährige Jubiläum der Gründung des Burgenlands zu erinnern. Die Natur meinte es gut mit dem Projekt »Jahrhundertwein Centum«, denn der Jahrgang 2021 brachte alles mit, was sich Winzer für die Erzeugung eines großen Rotweins wünschen können.
Mit der Cuvée konnte ein Unikat geschaffen werden, das für das Burgenland steht wie kein anderer Wein. Die Cuvée hat einen Zweigelt-Anteil von 25 Prozent, der aus dem Gebiet Neusiedler See kommt. Die restlichen 75 Prozent entfallen auf die Rebsorte Blaufränkisch aus den Gebieten Leithaberg, Mittelburgenland und Eisenberg.
Centum ist eine Cuvée, bestehend aus den wichtigsten Rotweinsorten des Burgenlands: Zweigelt und Blaufränkisch.
Besonders ist, dass der Initiator der Idee, Herbert Oschep, seines Zeichens Obmann des Weintourismus Burgenland, vier der besten Winzerpersönlichkeiten für dieses einmalige Projekt gewinnen konnte. So stammen die Trauben für den Jahrhundertwein aus den jeweils besten Weinrieden folgender Winzer: Der Zweigelt kommt aus der Riede Prädium von Erich Scheiblhofer bei Andau, mit dabei ist auch Georg Prielers Blaufränkisch aus den Rieden Goldberg und Marienthal. Die Ried Hochberg in Deutschkreutz von Albert Gesellmann und die Ried Saybritz in Deutsch Schützen von Thomas Kopfensteiner brachten ebenso Blaufränkisch-Trauben für die Cuvée hervor.
Wichtig war allen Protagonisten, dass ein Wein von Klasseformat entsteht, der alle wesentlichen Charaktereigenschaften des burgenländischen Rotweins in einer Flasche vereint. Winzer Georg Prieler umreißt das aromatische Profil folgendermaßen: »Mineralisch-salzige Nuancen und Finesse vom Blaufränkisch vom Eisenberg, Stoffigkeit und Kraft dank Blaufränkisch aus dem Mittelburgenland, florale, lebendige Nuancen von Kalk und Schieferböden des Leithabergs, Frucht und Fülle schließlich, ganz vom Andauer Zweigelt. Das Ganze gereift in feinstem französischem Eichenholz. Ganz ehrlich, was soll da schon schiefgehen?«