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So gelingt das perfekte Charcuterie Board

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Charcuterie Boards sind Platten mit Käse, Wurst und kleinen Snacks. Emmy Rener von Sophisticated Spreads erklärt, wie Texturen, Geschmäcker und Farben optimal kombiniert werden, damit jede Platte stimmig wirkt.

Ein Charcuterie Board ist im Grunde eine platte mit verschiedenen Käse-, Wurst- und manchmal auch Obst- oder Gemüsevariationen, hübsch arrangiert, sodass es sowohl fürs Auge als auch für den Gaumen funktioniert. Der Begriff kommt aus dem Französischen: charcuterie bedeutet eigentlich »Wurstwaren«, heute versteht man darunter aber die gesamte Vielfalt an kleinen Häppchen auf einer Platte. In den letzten Jahren ist das Charcuterie Board enorm beliebt geworden. Ob für einen entspannten Abend mit Freunden, ein Picknick oder als Highlight bei Partys: Ein gutes Board ist flexibel, gesellig und immer ein Hingucker.

Wir haben die Expertin Emmy Rener (@sophisticatedspreads) gefragt, wie man aus einer einfachen Käseplatte ein echtes Kunstwerk macht. Mit über 118.000 Followern auf Instagram und 333.6K auf TikTok teilt Rener regelmäßig ihre Liebe zu Cheeseboards, Grazing Tables und kreativen Rezepten.

Vielfalt ist das A und O

»Für jede Käseplatte möchte ich eine Vielfalt an Texturen, Geschmacksrichtungen und Farben«, erklärt Rener. Das bedeutet: weiche, harte, milde, kräftige, cremige und aromatische Käsesorten kombinieren. Ihre Faustregel: Anzahl der Gäste durch zwei geteilt = Anzahl der Käsesorten. Für 10 Gäste wären das also 5 verschiedene Käsesorten und 3 Fleischsorten.

Bei der Zusammenstellung der Käseauswahl lohnt es sich, strategisch vorzugehen: Ein kräftiger Blauschimmel- oder Rotschmierkäse sorgt für würzige Kontraste, während ein cremiger Ziegenkäse oder Triple-Crème-Brie sanfte Aromen einbringt. Ein halbweicher Käse wie junger Gouda oder Cheddar rundet die Platte ab, und ein harter Käse wie Comté oder Gruyère balanciert das Ganze aus.

Farbpalette für den Wow-Effekt

Auch die Optik spielt eine große Rolle: »Meistens sind Käse weiß oder beige, Fleisch ist rosa. Ich gleiche das aus, indem ich Früchte wie Trauben oder Erdbeeren ergänze – das sorgt für Farbvielfalt.«

Ein kleiner Geheimtipp der Expertin: essbare Blumen oder frische Kräuter wie Rosmarin, Stiefmütterchen oder Dahlien bringen überraschende Farbakzente und verwandeln das Board in ein wahres Kunstwerk.

Auf Qualität achten

»Die Qualität der Zutaten entscheidet über den Gesamteindruck«, betont Rener. Selbst die schönste Platte wirkt langweilig, wenn die Käsesorten mittelmäßig sind. Hochwertige Produkte sprechen für sich – der Rest ist Gestaltungssache.

Die richtige Anordnung

Zunächst werden Käse und Wurst als Basis auf dem Brett platziert. Anschließend können Früchte, Nüsse und kleine Schälchen mit Oliven oder Marmelade ergänzt werden. Dabei sollte auf Abwechslung bei Farben, Texturen und Formen geachtet werden, um Dynamik und Harmonie zu erzeugen.


Hannah Speyer
Hannah Speyer
Chefin vom Dienst Digital
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