Zum Inhalt springen
Foto beigestellt

«tibits» eröffnet erstes Restaurant in Zug

Neueröffnung 2024
Restaurant
Zug
Vegan
vegetarisch

Am 23. August 2024 eröffnet das Familienunternehmen in der ehemaligen Beiz «Bären» sein erstes Restaurant in Zug.

Cordon Vert statt Cordon Bleu: Als Hommage an die frühere Cordon-Bleu-Beiz «Bären» gibt es im neuen «tibits» in Zug ein ganz spezielles Cordon Vert, das den klassischen Fleischklassiker vegetarisch interpretiert. Neben dem Herzstück des Restaurant-Konzepts, dem vielfältigen Buffet mit mehr als 40 warmen und kalten Kreationen, wurde in Zusammenarbeit mit der Brauerei Baar zudem ein spezielles Bären-Flaschenbier abgefüllt.

Die Geschichte des «Bären» ist eng mit jener der Brauerei verbunden: Das Gasthaus «Bären» eröffnete 1897 und war ursprünglich die Kantine der Metallwarenfabrik und eine Arbeiterbeiz. Im Jahr 1909 wurde das Lokal von Johann Georg Buck, einem leidenschaftlichen Bierbrauer und Ururgrossvater des heutigen Brauereibetreibers Martin Uster, erworben. Bis 1922 war der «Bären» im Besitz der Brauerei Baar und wurde schnell zum beliebten Treffpunkt für die Arbeiter:innen der Region. Aufgrund der engen Beziehung zur Metallwarenfabrik erhielt das Gasthaus den Spitznamen «Werk 2», da der Feierabend hier genauso intensiv gelebt wurde wie der Arbeitstag.

Neben der kulinarischen Hommage wollten die «tibits»-Gründer Reto und Daniel Frei sowie Rolf Hiltl die enge Verbundenheit auch im Design widerzuspiegeln. «Es war uns wichtig, die reiche Geschichte des Gasthauses Bären in das tibits in Zug zu integrieren», so Daniel Frei. «Bei der Materialwahl haben wir die industrielle Vergangenheit des Bären berücksichtigt, der einst als Kantine für die Arbeiter der Metallwarenfabrik diente», ergänzt Reto Frei. «Diese Geschichte spiegelt sich in der Verwendung von Metall wider, insbesondere bei der Gestaltung der Theke und des Buffets, sowie in den markanten Industrieleuchten.» Eine besondere Entdeckung war zudem die Freilegung einer historischen Schablonenmalerei im westseitigen Stübli, die behutsam restauriert wurde.


Nichts mehr verpassen!

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an.

Redaktion
Mehr zum Thema
1 / 12