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© Lena Staal, Gitte Jakobsen

Waldbeer Refresh mit Estragon-Granité

Rezept
Dessert
Beeren

Die perfekte Kombination aus fruchtig-süss für eine exotisch-edle Abrundung, wie gemacht für versuchsfreudigere Köche.

Michael Ploner

Für die fermentierten Heidelbeeren

Zutaten (4 Personen)
1 Tasse Heidelbeeren
Salz, 2 % des Beerengewichts

Für die eingelegten Brombeeren

Zutaten (4 Personen)
1 Tasse Brombeeren
100 ml Wasser
50 g Zucker
1 Zitronengras
1 Schuss Zitronensaft

Für das Estragon-Granité

Zutaten (4 Personen)
20 g Estragon, gezupft
2 g Babyspinat, gezupft
Backpulver
1 Prise Salz
500 ml Schaumwein
30 g Glukose
80 g Zucker
1 Blatt Gelatine (bei warmen Temperaturen)

Zum Anrichten

Zutaten (4 Personen)
1 Tasse Himbeeren
1 Tasse Ribisel
1 Becher Crème fraîche
  • Die Heidelbeeren waschen, abwiegen und mit 2 % Salz vermischen. Im Vakuum oder in einem Weckglas bei Zimmertemperatur je nach Raumtemperatur 1 bis 2 Tage stehen lassen, bis die Beeren ein leichtes Kribbeln am Gaumen spüren lassen.
  • Wasser mit Zucker und Zitronengras einmal aufkochen, abkühlen lassen und die gewaschenen Brombeeren mit dem Sud in einem Weckglas vermischen. Wichtig ist, dass die Beeren nicht über den Sud reichen, sondern komplett bedeckt sind.
  • Mit einem Tuch oder Backpapier belegen und im Ofen geschlossen bei 80 °C für 15 Minuten sterilisieren.
  • Den Estragon mit dem Babyspinat und einer Prise Backpulver in kochendem Wasser 2 Minuten blanchieren. In Eiswasser abschrecken und absieben.
  • Den Schaumwein mit der Glukose und dem Zucker  einmal aufkochen. Die eingeweichte Gelatine hineingeben und kurz kalt stellen. Die kalte Flüssigkeit mit den Kräutern mixen, durch ein Sieb passieren und auf einem Blech einfrieren. Immer wieder mit einer Gabel verrühren, sodass ein schönes Granité entsteht.
  • Die Schüssel vor dem Anrichten im Tiefkühler einfrieren, damit der Teller so kalt wie möglich ist. Die  Beeren in der Schüssel verteilen und mit der Crème frâiche bedecken. Vor dem Gast zwei schöne Löffel Estragon-Granité daraufgeben und genießen.

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Michael Ploner
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