Haya Molcho gibt Profi-Tipps für die Grillsaison
Die Profiköchin und Gastronomin weiß, worauf es bei Fleisch und beim Würzen ankommt und warum sich nachhaltiges Grillen lohnen kann.
Ob im Freundeskreis, mit der Familie am langen Wochenende oder einfach, um die warmen Temperaturen auszukosten – Grillen gehört im Frühling und Sommer für viele einfach dazu. Dabei geht es längst nicht nur um das Essen selbst, sondern auch um die gemeinsame Zeit und die entspannte Stimmung. Auf dem Rost landen inzwischen außerdem weit mehr als nur Würstel und Steak: Auch Gemüse, Grillkäse und kreative Beilagen sorgen für abwechslungsreiche Grillabende.
Mindestens genauso wichtig wie das Grillen selbst ist allerdings die Vorbereitung: Marinaden, Saucen und Dips wollen vorbereitet werden, außerdem spielt auch die Auswahl des richtigen Fleisches eine große Rolle. Profiköchin Haya Molcho setzt dabei vor allem auf Experimentierfreude. Ihrer Meinung nach lohnt es sich, auch weniger bekannte Fleischstücke auszuprobieren, denn oft steckt gerade in diesen besonders viel Geschmack – vorausgesetzt, sie werden richtig zubereitet.
Tipps der Spitzenköchin
Molcho weiß: Beim Grillen gilt oft das Prinzip »weniger ist mehr«. Hochwertiges Fleisch braucht häufig nicht viel mehr als etwas Salz, damit der Eigengeschmack im Vordergrund bleibt.
Auch bei der Zubereitung hat die Profiköchin einige »technische« Tipps parat. So sollte der Grill unbedingt heiß sein, bevor das Grillgut aufgelegt wird – dadurch entsteht eine schöne Kruste und die Säfte bleiben im Inneren erhalten. Außerdem empfiehlt sie, das Fleisch nicht zu oft zu wenden, damit es in Ruhe gleichmäßig garen und seine typischen Röstaromen entwickeln kann.
Die Sache mit der Lebensmittelverschwendung
Gerade vor diesem Hintergrund werden Angebote, die helfen können, bewusster mit Lebensmitteln umzugehen und gleichzeitig Kosten zu reduzieren, immer wichtiger. Dazu zählen unter anderem auch Möglichkeiten, überschüssige, aber noch einwandfreie Lebensmittel aus dem Handel zu nutzen. Über entsprechende Plattformen können solche Produkte – etwa Fleisch- und Wurstwaren von lokalen Betrieben – zu reduzierten Preisen angeboten werden, anstatt ungenutzt entsorgt zu werden. Dies kann dazu beitragen, sowohl den eigenen Konsum bewusster zu gestalten als auch Lebensmittelabfälle zu verringern. Für die Profiköchin jedenfalls kann das »nachhaltige Grillen« eine kleine Bereicherung darstellen, vor allem wenn man auch weniger bekannte Fleischstücke verarbeitet, die geschmacklich genauso überzeugend sein können – sofern man weiß worauf es bei ihrer Verarbeitung ankommt.