Zum Inhalt springen
Foto beigestellt

«IGNIV»-Eröffnung in Andermatt: Neues Gourmet-Nest

Neueröffnung
Koch
Schweiz

Andermatt bekommt einen weiteren Gourmet-Tempel: Soeben hat die fünfte Filiale von Andreas Caminadas Sharing-Konzept «IGNIV» dort ihre Türen geöffnet. In der Küche führt Valentin Sträuli Regie, seine Partnerin Hannah van den Nieuwenhuizen kümmert sich um die Gäste.

Das «IGNIV» Andermatt hat ein erfolgreiches Eröffnungswochenende hinter sich. Die ersten Gäste konnten sich am 13. Dezember vom Talent von Küchenchef Valentin Sträuli und Restaurantleiterin Hannah van den Nieuwenhuizen überzeugen. Das Lokal befindet sich im Haus Maya im neu gebauten Andermatter Dorfteil Reuss, der am 14. Dezember offiziell eröffnet wurde.

Projektpartnerin ist die Andermatt Swiss Alps AG. Wie bereits in den anderen vier «IGNIV»-Filialen in Bad Ragaz, Zürich, Bangkok und St. Moritz (seit 2023 leider geschlossen) gilt hier: «Sharing is Caring». Die Gäste bekommen kleine Gerichte zum Teilen, aufgetragen in vier verschiedenen «Gängen». Entwickelt wurde das Konzept vom Bündner Drei-Sterne-Koch Andreas Caminada. In seiner Muttersprache Romanisch heisst Igniv «Nest» – und genauso gemütlich fühlen sich die Restaurants auch an.

Jungkoch Valentin Sträuli

Die Küche übernimmt Caminada-Schüler Valentin Sträuli. Der 28-Jährige war nach einer Lehre im Zürcher Restaurant «LaSalle» im Zürcher «IGNIV» tätig und wechselte dann zu Andreas Caminadas Drei-Sterne-Restaurant «Schloss Schauenstein» im Bündner Dorf Fürstenau. Laut Caminada ist er «ein junger, motivierter und toller Mensch, der sich im «IGNIV» Zürich bei Daniel Zeindlhofer und zuletzt auf «Schloss Schauenstein» bei Marcel Skibba und mir seine Sporen verdient hat.»

Hannah van den Niewenhuizen und Valentin Sträuli.
Foto beigestellt
Hannah van den Niewenhuizen und Valentin Sträuli.

Er kennt sich also bestens mit dem «IGNIV» Sharing-Konzept aus und ist begeistert davon: «Die Philosophie, anstelle einer klassischen Menüabfolge zahlreiche Gerichte zum Teilen in die Mitte des Tisches zu servieren, passt perfekt zu mir. Ich kann viele Facetten meiner Küche zeigen, flexibel Gerichte variieren und Gäste überraschen.» Auch Caminada selbst hat keine Zweifel am Talent des jungen Kochs: «Er hat bewiesen, dass er die Voraussetzungen für den Chefposten mehr als erfüllt: Kreativität, Führungsstärke, Ehrgeiz und unglaublich viel Freude an der Arbeit. Ich freue mich, ihn als Mentor durch dieses nächste Kapitel zu begleiten», so der 47-jährige Sternekoch.

Teil der «IGNIV»-Familie

Für die Restaurantleitung konnte die junge Holländerin Hannah van den Niewenhuizen gewonnen werden, die zuvor ebenfalls im «IGNIV» Zürich tätig war. Als Sommelière ist sie zudem für die Getränkeauswahl zuständig. Auch privat teilen sie und Sträuli einiges: Sie sind ein Paar. Beide freuen sich auf die berufliche und persönliche Herausforderung, welche die Restaurant-Neueröffnung in Andermatt darstellt: «Es war eine Herausforderung, innerhalb zwei Wochen den kompletten Weinkeller einzuräumen, die zahlreichen Lieferungen zu koordinieren, das Team zu schulen und zeitgleich Valentins Menü zu verinnerlichen. Aber auch hier galt – Aufgabenteilung ist alles».

Spanische Stararchitektin

Wie auch bereits bei den anderen vier «IGNIV»-Filialen war die spanische Architektin Patricia Urquiola für den Innenausbau des Restaurants verantwortlich. Mit ihrem Team mischte sie natürliche Materialien mit Sichtbeton und schaffte so eine gemütliche und zugleich zeitgenössische Atmosphäre.

Im separaten Barbereich können Gäste wie bereits im Zürcher «IGNIV» entspannt einen der vielfältigen Cocktails oder ein Glas Wein bestellen, auch wenn sie keinen Tisch im Restaurant reserviert haben. «Durch die Bar können uns Gäste unkompliziert bei einem Cocktail kennenlernen oder ihren Abend gemütlich ausklingen lassen», so van den Niewenhuizen.

Der separate Barbereich.
Foto beigestellt
Der separate Barbereich.

Gäste sind ab sofort im «IGNIV» Andermatt willkommen. In der Hochsaison während der Weihnachts- und Sportferien ist das Restaurant jeden Abend geöffnet, sonst schliesst es montags und dienstags. Ebenfalls lohnt sich der Besuch für den ausgiebigen Sonntagsbrunch.


NICHTS MEHR VERPASSEN!

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an.

Larissa Graf
Larissa Graf
Autorin
Mehr zum Thema
1 / 12