Restaurantguide 2026: »Criss Studio« in Hamburg ist die Entdeckung des Jahres
Mateusz Żurek und Jahmarley Grant zeigen, wie polnische Präzision auf jamaikanische Lebensfreude trifft. Ihr Crossover-Restaurant »Criss« entführt Gäste auf ein mutiges, aufregend neues Geschmackserlebnis.
So viel Mut muss man erst einmal haben. Gepaart mit visionärer Kreativkraft. Genau das zeichnet das Kochkunstduo Mateusz A. Żurek und Jahmarley Grant aus. Die meisten hätten sich wohl nicht einmal vorstellen können, wie sensationell sich jamaikanische und polnische Küche ergänzen können. Doch seit letztem Jahr begeistern die beiden mit einem Crossover aus erdig-schweren und luftig-fruchtigen Aromen ihr Publikum – und fordern es zugleich heraus, sich auf unbekanntes Terrain zu wagen, ohne vorher genau zu wissen, was es erwartet.
Die Speisekarte verrät wenig. Und doch sollte man sich unbedingt auf das Zwölf-Gänge-Menü einlassen. Denn Żurek, der aus Polen stammt, und Grant, der hier seine jamaikanischen Wurzeln zelebriert, wissen ganz genau, was sie tun. Seit 2018 arbeiten sie zusammen – und loten seither auf verschiedenen Kontinenten die Möglichkeiten grenzenloser Geschmackswelten aus. »Criss« ist jamaikanischer Slang für chic, cool oder nagelneu – wie Kinder mit neuen Outfits am ersten Schultag, verrät ihre Website. Und tatsächlich: »Criss« ist überwältigend neu.
20357 Hamburg
Deutschland
Restaurant- & Gasthausguide Deutschland 2026
Empfohlen von Gästen für Gäste – von der Falstaff Redaktion geschrieben!
19,90 Euro