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© Irina Thalhammer

Das »Shiki Omakase« bringt Sushi-Kultur à la Minute in intimster Form nach Wien

Neueröffnung
Sushi
Wien

Mit 4. Dezember bekommt die »Shiki«-Familie in der Wiener Krugerstraße Zuwachs.

Liebhaber:innen der japanischen Küche dürfen sich freuen, denn in der Bundeshauptstadt eröffnet mit Anfang Dezember ein neues »Shiki«-Restaurant. Ganz nach dem Motto: klein, aber fein und zwar wortwörtlich. Denn hinter der kürzlich eröffneten »Shiki Boutique | Sakethek« von Joji Hattori befindet sich ein kleiner, intimer Raum, der sich der japanischen Kunst des »Omakase« widmet. Mit maximal acht Sitzplätzen bietet er die Möglichkeit, die japanische Esskultur in konzentrierter Form zu erleben. Hier werden also handwerkliche Präzision, Sorgfalt und die direkte Interaktion zwischen Köchen und Gästen im Mittelpunkt stehen.

Die Methode entstand in Tokios Sushi-Bars und beruht darauf, dass die Gäste die Wahl bewusst in die Hände des Kochs legen. »Omakase« lässt sich wörtlich mit »Ich überlasse es dir« übersetzen. Dabei bestimmt der Koch, welche Zutaten in welcher Reihenfolge serviert werden. Dabei orientiert er sich an Frische, Tagesangebot und dem jeweiligen Moment. »Omakase« ist somit mehr als ein festes Menü – es ist eine Abfolge von Gängen, die à la Minute und vor den Augen der Gäste entsteht.

Sushi-Kunst vor Publikum

Genau diese Sushi-Tradition soll das »Shiki Omakase« nun auch in Wien umsetzen. Jeder Gang wird direkt vor den Gästen zubereitet, frisch und unverfälscht, wobei auf Reduktion und Klarheit in der Zubereitung geachtet wird. Durch die geringe Anzahl von maximal acht Sitzplätzen können sich die Köche vollständig auf die Zubereitung und das Timing konzentrieren.

Damit das Erlebnis möglichst reibungslos abläuft, beginnen alle Gäste gleichzeitig zu essen. Dies soll nicht nur der Koordination in der Küche, sondern auch der optimalen Temperatur des Sushireis zugutekommen. Auch die Nähe zu den Köchen ermöglicht zudem eine direkte Beobachtung der Zubereitung und schafft eine Atmosphäre, in der handwerkliche Präzision und Konzentration sichtbar werden.

Fokus auf handwerkliches Können

Die Karte verspricht zwei wählbare Menüoptionen: ein klassisches Arrangement für 298 Euro oder eine erweiterte Variante mit besonderen Zutaten wie Störkaviar und A5 Wagyu aus Japan für 448 Euro. Für Samstagmittag wird eine verkürzte Version des Menüs mit jeweils 198 Euro für die klassische und 348 Euro für die erweiterte Variante angeboten.

Das kulinarische Angebot wird außerdem durch eine gut bestückte Wein- und Sakeauswahl ergänzt. Das neue Restaurant verfügt über rund 60 unterschiedliche Sake-Positionen, die auch als passende Speisenbegleitung gewählt werden können.


 

Redaktion
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