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Roman Bolschetz und Stephan Zuber

Roman Bolschetz und Stephan Zuber
© Max Morawetz

Neues Lokal im ehemaligen Sophienspital: »sophie7« setzt auf regionale Küche

Neueröffnung
Wien

Mit dem »sophie7« eröffnet im 7. Wiener Bezirk ein neues Restaurant- und Barkonzept. Im historischen Kenyonpavillon setzt die Küche auf saisonale, regionale Zutaten mit vegetarischem Schwerpunkt sowie Sharing-Gerichte und österreichische Getränke.

Im Kenyonpavillon des ehemaligen Sophienspitals entsteht mit dem »sophie7« ein neues Gastronomie- und Veranstaltungsangebot im siebten Wiener Gemeindebezirk. Das Projekt verbindet Restaurant, Bar, Veranstaltungsräume sowie Büros und Meetingflächen unter einem Dach. Der Standort liegt im neu entwickelten Stadtquartier nahe dem Westbahnhof.

Vegetarische Küche als Grundlage

Im Restaurant steht eine überwiegend vegetarische Küche im Mittelpunkt. Fisch- und Fleischgerichte werden als ergänzende Optionen angeboten. Gäste können zwischen einer saisonal wechselnden À-la-carte-Karte und einem Sharing-Konzept wählen, bei dem mehrere Gerichte gemeinsam am Tisch geteilt werden. Laut dem operativen Leiter Roman Bolschetz soll diese Form des Essens Austausch und Kommunikation fördern. Küchenchef Stephan Zuber betont den regionalen Ansatz: »Wir arbeiten mit österreichischen Produzent:innen zusammen und lassen Unnötiges weg. Avocados wird man bei uns nicht finden«.

Auch bei den Getränken liegt der Fokus auf regionalen Angeboten. So stehen etwa Frizzante aus dem Weinviertel vom Fass sowie Sekt Austria Große Reserve auf der Karte, während internationale Klassiker wie Champagner bewusst nicht im Mittelpunkt stehen.

Bar mit historischem Bezug

Die Bar bietet sieben Signature Drinks, die nach historischen Persönlichkeiten aus dem Umfeld der Erzherzogin Sophie benannt sind. Ergänzt werden sie durch sieben alkoholfreie Varianten, deren Namen auf die Spitznamen dieser Figuren zurückgehen. So gibt es neben einem alkoholhaltigen Drink mit Wodka namens »Franz-Joseph« auch eine alkoholfreie Variante mit Kaffee unter dem Namen »Pepi«.

Mehrere Räume und große Terrasse

Restaurant und Bar verteilen sich auf sechs Bereiche im Gebäude. Dazu gehören ein klassischer Barbereich mit rund 30 Plätzen sowie eine als »Bel Etage« gestaltete Lounge mit Wohnzimmercharakter. Zwei weitere Räume – Salon Ost und Salon West – bieten jeweils etwa 40 Sitzplätze. Im Salon West befindet sich zudem ein Stammtisch für zwölf bis vierzehn Personen, der am Abend nicht reserviert werden kann. Ergänzt wird das Angebot durch den Roten Salon für kleinere Gruppen sowie eine Terrasse mit Platz für rund 120 Gäste.

Neben der Gastronomie umfasst das Konzept auch Räume für Veranstaltungen und Arbeit. Zwei Event-Säle sind für Firmenfeiern, Präsentationen oder kulturelle Formate vorgesehen. Zusätzlich gibt es zwei Meetingräume für Workshops und Seminare sowie acht Büroräume für Teams oder Unternehmen.

Team wächst bis Herbst

Zum geplanten Start im April (ein genaues Datum ist noch nicht bekannt) sollen rund 30 Mitarbeitende im Restaurant, in der Küche sowie im Event- und Verwaltungsbereich beschäftigt sein. Bis September ist ein Ausbau auf etwa 55 Beschäftigte vorgesehen. »Wir sind Gastgeber:innen aus Leidenschaft. Uns geht es um echte Gastfreundschaft: ein Platz, an dem man gut feiern und gut arbeiten kann, an dem man sich treffen und einfach eine gute Zeit haben kann«, fasst Geschäftsführer Gerald Kolm das Konzept zusammen.

sophie7
Apollogasse 21
1070 Wien


Redaktion
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