© JOSHI LOHRENGEL

»Cordo« Nachfolger »Wasser« schließt nach nur sieben Monaten

Schließung
Berlin

Die »Bistrofizierung« des »Cordo« schien erfolgreich, doch nach nur sieben Monaten endet die Ära abrupt: Finanzielle Herausforderungen zwingen die Seafoodbar zur Schließung.

Was als vielversprechendes gastronomisches Abenteuer begann, endet nun abrupt: Die Seafoodbar »Wasser«, Nachfolger des renommierten Sternerestaurants »Cordo«, schließt nach nur sieben Monaten Betrieb seine Türen.

Im Januar dieses Jahres noch voller Optimismus eröffnet, sollte das »Wasser« eine neue Ära einläuten. Spitzenkoch Yannic Stockhausen hatte sich entschieden, die Berliner Gastronomieszene mit exquisitem Seafood in ungezwungener Bistro-Atmosphäre zu bereichern. Doch nun, nach nur wenigen Monaten, zwingen finanzielle Herausforderungen das ambitionierte Projekt in die Knie.

Bürokratische Hürden

»Nach fünf Jahren Cordo war es Zeit für etwas Neues«, erklärte der Stockhausen bei der Eröffnung. »Wir wollten den Berlinern ein gastronomisches Erlebnis bieten, das es so noch nicht gab.«

 

Die Schließung kommt überraschend. Auf Social Media verkündete das Management, dass steigende Betriebskosten, darunter Mieterhöhungen, Fachkräftemangel und wachsende bürokratische Hürden, die wirtschaftliche Fortführung unmöglich machten.

Für Liebhaber feiner Küche bleibt nun nur noch wenig Zeit, das einzigartige Seafood-Angebot des »Wasser« zu genießen. Ende Juli wird das Restaurant seine letzten Gäste empfangen, bevor es seine Türen endgültig schließt.


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Redaktion
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