Ein Herzensprojekt mit Riviera-Flair
Nach einer umfassenden Neugestaltung feiert das traditionsreiche «Chez Fritz» seine glanzvolle Wiedereröffnung. Direkt am Zürichsee gelegen bietet das Lokal eine abwechslungsreiche mediterrane Küche mit Beach Vibes wie an der Riviera.
Wenn Elios Elsener über das neue «Chez Fritz» spricht, klingt das nach mehr als nur Unternehmertum. «Das ‹Chez Fritz› ist ein Herzensprojekt. «Mein Bruder Ermes und ich sind hier aufgewachsen. Nach 19 Jahren Pacht holen wir das Lokal nun wieder in die Familie zurück», erzählt er beim Pre-Opening, sichtlich gerührt.
Gemeinsam mit der Interior-Designerin Ina Rinderknecht und dem Projektpartner «Property One» wurde das Restaurant umfassend neu gestaltet. Heute erstrahlt es in einem Glanz, der an die französisch-italienische Riviera erinnert. Der Umbau war sportlich: Laut dem Projektverantwortlichem Tobias Ackermann von «Property One» wäre ein Neubau einfacher umzusetzen gewesen. Doch man entschied sich bewusst für den aufwendigeren Weg. «Ein Neubau hätte bedeutet, die Front 25 Meter nach hinten zu rücken. Und das hätte die Magie des Ortes zerstört», so Ackermann.
Im neuen «Chez Fritz» verschwimmen Innen und Aussen. Spektakulär ist der offene Grundriss mit grossen Fensterfronten, durch die der See fast in den Raum hineinzufliessen scheint. Üppige Pflanzen, helle Stoffe, natürliche Materialien und Farbtöne, die an die Riviera der 60er erinnern, schaffen eine Atmosphäre zwischen Beach Club und Boutique-Restaurant. «Wir wollten einen Ort schaffen, der sich wie Ferien anfühlt – auch im Winter», beschreibt es Elsener.
Sizilianisch angehauchte Küche
Kulinarisch liegt der Fokus auf Fisch, mediterran interpretiert, mit sizilianischer Note. Verantwortlich dafür ist Küchenchef Igino Bruni, ein Neuzugang mit sizilianischen Wurzeln. Unterstützt wird er von einem Team rund um die Geschäftsleitung Lukas Schrottenbaum, der viel Erfahrung aus Zürcher Spitzenhäusern mitbringt.
«Wir setzen auf Service auf hohem Niveau – aber ohne Stock im Arsch», fasst Schottenbaum den Anspruch an Gastfreundschaft zusammen. Statt steifem Protokoll gibt es klare, aber stilvolle Ansagen. Gefragt wird nicht, ob man Wasser möchte, sondern: «Mit oder ohne?». Auch ob es ein Apéro sein darf, wird man hier eher nicht zu hören bekommen. Stattdessen schlagen die Mitarbeiter:innen den Gästen gleich einen Aperitif vor.
Wichtige Partnerschaften
Das «Chez Fritz» bleibt nah an der Region. Fisch kommt von «Bianchi», Salsiccia von «LUMA». Bier von «Turbinenbräu», Kaffee von «ViCAFE». Auf der Weinkarte befindet sich unter anderem der Rosé «L'Été» von «Deux Frères». Selbst auf dem WC gibt es mit «Soeder»-Produkten bewusst gewählte Partnerschaften. «Sie beleben unser Restaurant – und es gibt immer etwas zu erzählen», sagt Elios Elsener.
Das «Chez Fritz» ist täglich geöffnet. Unter der Woche bietet die Nachmittagskarte eine reduzierte Auswahl. Ob Familienfeier, Date oder Sundowner am Wasser – die Schwelle zum «Chez Fritz» ist niedrig, der Anspruch hoch. «Wir wollen ein Home away from Home schaffen – für alle, die gutes Essen und stillen Luxus schätzen», so Elsener.