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«La Scarpetta» in Zürich eröffnet

Neueröffnung
Restaurant
Zürich
St. Moritz

Nach fünf Jahren Bauzeit und einem aufwendigen Umbau im denkmalgeschützten Gebäude startet das Erfolgsrestaurant aus St. Moritz nun auch in Zürich.

Nach über fünf Jahren Bauzeit und zahlreichen Hürden konnten die Betreiber von «La Scarpetta»  ihr neues Restaurant in Zürich schliesslich Ende des Sommers eröffnen. Damit wagt das erfolgreiche Team, das sich bereits in St. Moritz einen Namen gemacht hat, den Schritt in die Limmatstadt.

Der Weg dahin war anspruchsvoll: Das denkmalgeschützte Gebäude erforderte einen aufwendigen Umbau, der höchste architektonische Sorgfalt verlangte. «Die Integration eines Restaurants in das denkmalgeschützte Haus war die grösste Herausforderung», erklärt Mitinhaber Dimitrios Kefalas. Zudem habe sich die Personalsuche durch die einjährige Bauverzögerung als äusserst schwierig erwiesen.

 

Italienischer Genuss

Die Speisekarte vom «La Scarpetta» verbindet italienische Klassiker mit zeitgemässer Raffinesse. Zur Einstimmung bietet sich etwa ein soufflierter Kürbisflan mit Gorgonzola-Creme an, bei der Pasta sorgt die sardische Fregola mit Venusmuscheln und Spinatcreme für mediterranes Flair. Unter den Hauptgerichten findet sich ein klassisches Ossobuco mit Safranrisotto und Gremolata, und zum Abschluss lädt das hausgemachte Tiramisu zum Geniessen ein.

Der Name «La Scarpetta» bleibt auch in Zürich Programm: Er geht auf die Ursprünge in St. Moritz zurück, wo das erste Lokal in einer ehemaligen Schuhmacherei eröffnete. «Fare la scarpetta» bedeutet im Italienischen, mit Brot die letzten Reste der Sauce aufzuwischen – ein Bild für die unkomplizierte und zugleich genussvolle Herangehensweise an die Gastronomie.

«Wein ist unsere grösste Leidenschaft»

Besonders hervorheben will das Team seine Passion für Wein. Mit an Bord ist Luca Höfer, Eigentümer von Steinfels Weinauktionen, dessen Expertise die Karte prägt. Das Konzept ist klar: keine Übersee-Weine, dafür ein sorgfältig kuratiertes Angebot aus der Schweiz, Frankreich, Italien und Spanien.

«Wir degustieren regelmässig blind, um unseren Gästen die bestmögliche Auswahl zu garantieren. Wein ist unsere grösste Passion – und wir wollen jede Position auf der Karte wirklich kennen», erzählt Kefalas. Dazu kommt ein eigener Merlot aus dem Tessin. Transparenz und Fairness spielen ebenfalls eine Rolle: Die Margen werden bewusst moderat kalkuliert, damit der Genuss auch Freude macht.

Linda Carstensen
Linda Carstensen
Portalmanagerin Schweiz und Autorin
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