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© Volker Renner

Nadine Fau im Rosé-Talk: »Wir sehen unsere Weinberge als Gärten«

Interview
Roséwein
Frankreich

Nadine Fau, Geschäftsführerin von Château Galoupet, sprach mit Falstaff über den Sommertrend Rosé, Herkunft und Natur und welche Auswirkungen eine ökologische und nachhaltige Bewirtschaftungsweise auf die Weinqualität hat.

Falstaff: Der Rosé wird oft als ein süffig zu trinkender Sommerwein angesehen. Was antworten Sie darauf?

Nadine Fau: Natürlich trinkt man einen Rosé gerne im Sommer, aber er ist doch viel komplexer als das. Auf Galoupet wollen wir vor allem einen Terroirwein machen, und den als Rosé.

Also einen Wein, der ein Abbild seiner Herkunft ist?

Ja, darum sind wir geradezu versessen auf die Natur. Durch die Zwischenbegrünung in den Weingärten kommen die Bienen, und mit den Bienen kommen die Vögel. Wir wollen diesen wunderbaren Ort in der Provence lebendig erhalten.

Welche Auswirkungen hat die ökologische und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Bewirtschaftungsweise auf die Weinqualität?

Nachhaltigkeit und Qualität sind überhaupt keine Gegensätze, im Gegenteil. Wenn man einen erstklassigen Tomatensalat machen will, braucht man die besten Tomaten. Genauso ist es beim Wein: Man braucht die besten, schmackhaftesten Trauben. Und die wachsen nicht in einem Wüstenboden. Wir brauchen einen Garten. Und so sehen wir auch unsere Weinberge, als Gärten.

Saint Nicholas
83250 La Londe les Maures
Frankreich
Ulrich Sautter
Ulrich Sautter
Wein-Chefredakteur Deutschland
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