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Die Jury: Silvio Germann und Zoe Torinesi

Die Jury: Silvio Germann und Zoe Torinesi
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Neue Kochshow: Sternekoch Silvio Germann erzählt, wie streng er wirklich bewertet

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In der neuen Kochshow «Mis Mami chocht besser als dis» beurteilen Silvio Germann und Zoe Torinesi die Gerichte von Schweizer Promis. Im Gespräch mit Falstaff verrät er, worauf er beim Bewerten besonders achtete – und wie es sich anfühlte, plötzlich vor der Kamera statt hinter dem Herd zu stehen.

Von der Sterneküche ins Fernsehstudio: Normalerweise tüftelt Silvio Germann an ausgefeilten Menüs – jetzt bewertet er Hacktätschli von Schweizer Promis. In der neuen 3+-Show «Mis Mami chocht besser als dis» bildet er zusammen mit Zoe Torinesi die Jury. Wie viel Ehrlichkeit erlaubt das Fernsehen? Und woran erkennt ein Profi sofort, ob ein Gericht funktioniert? Falstaff hat nachgefragt.

Falstaff: Herr Germann, haben Sie bereits Erfahrung als Juror, oder war es Ihr erstes Mal in dieser Rolle?

Silvio Germann: Ich war schon bei «MasterChef Schweiz» als Gastjuror dabei, weil Caminada ausgefallen ist. In dieser Konstellation war es das erste Mal, dass ich als fixer Juror mitgewirkt habe.

Wie kam es dazu, dass Sie Teil der Jury wurden?

Zuerst habe ich mir das Konzept angeschaut – das hat mir gefallen. Dann habe ich gesehen, welche Kandidat:innen mitmachen und mir gedacht: Warum nicht? Wenn es sich irgendwie mit meinem Restaurant («Mammertsberg», zwei Sterne) vereinbaren lässt, mache ich es. Also war ich morgens und tagsüber im Studio, abends wieder in der Küche. Das war streng, aber machbar.

Normalerweise stehen Sie hinter dem Herd, nicht vor der Kamera. Wie fühlte sich das an?

Von Folge zu Folge wurde es einfacher. Man wird natürlicher, gelassener. Mit Zoe hatte ich eine Profi an meiner Seite, das macht vieles leichter. Ich war auch schon bei Tim Mälzer im ZDF, das sind alles Erfahrungen, die mir mehr Routine und Ruhe geben.

Wie haben Sie beide die Gerichte der Kandidat:innen bewertet?

Geschmack, Ästhetik und Teamwork – das waren unsere Hauptkriterien. Wir haben viel diskutiert, waren auch nicht immer gleicher Meinung. Manchmal war es extrem knapp. Am Ende zählte für uns: Was liegt auf dem Teller? Wurde die Aufgabe erfüllt – auch unter Zeitdruck?

Lässt sich Essen überhaupt neutral bewerten? Emotionen spielen doch immer mit. 

Ein Stück weit ja, aber man braucht trotzdem eine Linie. Der Schwierigkeitsgrad spielte ebenfalls eine Rolle – nur Spaghetti oder ein richtiges Risotto wie Fabio Landert es gekocht hat, das sind verschiedene Levels. Solche Faktoren mussten wir berücksichtigen. Aber grundsätzlich haben wir versucht, so neutral wie möglich zu bleiben. Ich hoffe, das ist uns gelungen.

Wie würden Sie die Sendung beschreiben – um Lust aufs Einschalten zu machen?

Die Sendung ist perfekt für einen entspannten Fernsehabend. Vielleicht lernen Zuschauer:innen sogar etwas, bekommen Inspiration, gute Unterhaltung und Lust auf feine Älplermagronen oder Hacktätschli. Lässig, nahbar – ideal für 20.15 Uhr.

«Mis Mami chocht besser als dis» wird ab dem 21. Oktober jeden Dienstag um 20.15 Uhr auf 3+ ausgestrahlt.


Linda Carstensen
Linda Carstensen
Portalmanagerin Schweiz und Autorin
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