Zum Inhalt springen
© Stoob Fotografie

«OLO Bar» in Winterthur: Neue (Wein-)Bar mit kulinarischen Ambitionen

Neueröffnung
Bar
Zürich

Vom Michelin-Stern zur ungezwungenen Weinbar: Das Team des ehemaligen Restaurants «Jakob» schlägt in Winterthur ein neues Kapitel auf. Die «OLO Bar» verbindet hochwertige Gastronomie mit entspannter Atmosphäre – und das ist erst der Anfang.

Winterthur bekommt, was der Stadt noch fehlte: eine ungezwungene (Wein-)Bar mit neo-italienischer Küche und namhafter Expertise. Hinter dem Konzept stehen drei erfahrene Gastronom:innen: Markus Burkhard, Sternekoch vom ehemaligen «Jakob» in Rapperswil, Flavia Hiestand, gebürtige Winterthurerin und erfahrene Gastgeberin sowie Michael Schädeli.

Die Entstehung der «OLO Bar» ist eng mit den persönlichen Erfahrungen des Gastropaars Burkhard-Hiestand verknüpft. «Nach Corona hat sich der Zeitgeist verändert», erklärt Markus Burkhard. «Die Motivation der Gäste für Reservierungen und feste Termine hat sich gewandelt.» Ihre Antwort darauf: ein ungezwungenes Konzept ohne Reservierungszwang, das den Gästen die Freiheit gibt, spontan vorbeizukommen.

Der Name «OLO» – inspiriert von Barolo und schillernder Hologramm-Tapete sowie Menükarte – wurde bewusst kurz und einprägsam gewählt. Die Bar profitiert von ihrer erstklassigen Lage und einer lebendigen Nachbarschaft im Herzen Winterthurs. Das Konzept sieht vor, dass Gäste nach einer Flasche Wein auch spontan einen Teller mit frisch zubereiteter, handgerollter Pasta zu fairen Preisen geniessen können.

Mehr als eine Weinbar

Die Bezeichnung «Weinbar» wäre fast etwas einschränkend. Auf der Karte stehen nämlich nicht nur zahlreiche feine Weine, sondern auch eine erlesene Auswahl an Craft-Bieren, für welche Filialleiterin Sandra Oberholzer zuständig ist. Sandra hatte bereits im «Jakob» mit Markus und Flavia gearbeitet und danach wertvolle Erfahrung bei «Smith & Smith» gesammelt. Neben den Bieren stehen Cocktail-Klassiker wie Negroni, Negroni Sbagliato und Espresso Martini auf der Karte. Die Eigenkreationen «Preludo», mit Wermut als Basis, und «Finolo», mit Cognac als Basis, ergänzen das Cocktail-Angebot – wohl als Auftakt oder Abschluss des Abends gedacht.

Die kulinarische Ausrichtung zeigt sich bewusst weniger streng als früher im «Jakob». «Ich muss mich nach den Jahren auch neu finden», erklärt Koch Markus Burkhard, «aber der Fokus auf nachhaltige Produkte bleibt bestehen.» Die Küche setzt auf regionale Produkte und eine neo-italienische Interpretation: Pasta wird beispielsweise mit lokalem Dinkelmehl von StadtLand Winti hergestellt, ergänzt durch Hartweizen – für die perfekte Konsistenz.

Neues Restaurant im Frühling

Ungezwungen soll nicht nur die neue Bar in der Winterthurer Altstadt sein, sondern auch ihr neues Restaurant. Im Frühling 2024, voraussichtlich im April, eröffnet das bereits eingespielte Trio – Markus, Flavia und Michael – im historischen «Sunnegg» in Oberwinterthur ein weiteres Lokal. Die kulinarische Linie wird der gleichen Philosophie folgen, mit Fokus auf lokale Produkte und hausgemachte Spezialitäten.

Besonderes Augenmerk legt das Team auf einen nachhaltigen Lebensmittelkreislauf, bei dem möglichst alles verwertet wird – beispielsweise das ganze Tier. So könnte etwa Hackfleisch für die «OLO Bar» zu Ragù verarbeitet werden, während die edleren Stücke wie Filet im neuen Restaurant ihren Platz finden. Gleichzeitig möchte Markus im «Sunnegg» die traditionelle Stammtischecke weiterführen. Dort sollen die Gäste auch nur für einen Teller Platz nehmen und geniessen können.

Den Namen des neuen Lokals möchte Markus noch nicht verraten, doch die Vorfreude auf das zweite Standbein ist bereits spürbar.


NICHTS MEHR VERPASSEN!

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an.

Linda Carstensen
Linda Carstensen
Portalmanagerin Schweiz und Autorin
Mehr zum Thema
1 / 12