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«Ramen Pop»: Luzerns Adresse für japanische Nudelsuppe

Ramen
Pop-up
Luzern
Schweiz

Seit mehreren Jahren treffen sich Ramen-Liebhaber:innen aus Luzern zum «Ramen Pop» in der Eventlocation «En Bas». An ausgewählten Wochenenden im Jahr kann die beliebte japanische Nudelsuppe geschlürft werden. Sie gilt als eine der besten der Stadt.

Die kulinarische Initiative begann während der Corona-Pandemie, als der Wunsch nach mehr gemeinsamen Erlebnissen besonders gross war. Silas und Enea, beide leidenschaftliche Japan-Enthusiasten mit langjähriger Gastroerfahrung, erzählen: «Wir tüftelten anfangs an verschiedenen Konzepten rum, haben uns aber schlussendlich für unser Lieblingsessen ‹Ramen› entschieden.» Auf der Suche nach der richtigen Location für das Pop-up trat Zoë in den Vordergrund. Sie betrieb damals bereits das «En Bas» als Concept Store und Eventlocation und unterstützt das Team mit ihrer Organisationserfahrung.

Auch Cedric ist seit der Gründung fester Bestandteil des Events. Nebst seiner Arbeit in der Küche bringt Cedric kreative Ideen ein und spielte eine entscheidende Rolle bei der Namensfindung. Was es mit dem Namen auf sich hat, erzählt uns Cedric: «Der Begriff ‹Ramen Pop› verbindet nicht nur den Charakter eines Pop-up-Events, sondern spielt auch auf den japanischen Musikstil City Pop an, der dazu eine besondere Ästhetik verkörpert.»

Silas, Enea, Zoë und Cedir (von links).
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Silas, Enea, Zoë und Cedir (von links).

Seit nun vier Jahren findet der Event an ausgewählten Wochenenden statt. Silas erinnert sich zurück: «Wir haben einfach angefangen, ohne zu wissen, dass der Event solch einen Anklang findet». Die Begeisterung der Luzerner:innen ist unübersehbar – die Ramen Pop-Events sind jeweils in Kürze ausverkauft. Der Grund für diesen grossen Ansturm?: «Das Ramen-Angebot in Luzern ist nach wie vor überschaubar, dazu kommt der aktuelle Trend zur japanischen Kultur», so Zoë.

Die Kunst der Ramen-Zubereitung

Enea ist für die Zubereitung der köstlichen Nudelsuppe zuständig. Als ausgebildeter Koch hat er unter anderem bei «Miki Ramen» in Zürich gearbeitet und dabei viel über die Kunst der Ramen-Zubereitung gelernt. «Eine gute Brühe ist entscheidend und stellt eine eigene Wissenschaft dar», erklärt Enea. Neben seiner praktischen Erfahrung hat er umfangreiche Recherchen betrieben, unter anderem auf der Plattform «Reddit». Dort stiess Enea auf den Nutzer «Ramen_Lord», der sein Wissen über die Zubereitung von Ramen teilt. Durch ihn erfuhr Enea weitere Geheimnisse für die perfekte Ramen-Suppe.

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Auf die Frage, ob Silas, Enea, Zoë und Cedric jemals über ein eigenes Restaurant nachgedacht haben, antworten sie: «Wir sehen uns nicht als klassische Gastronomen, dennoch können wir die Idee eines Ramen-Restaurants nicht ganz ausschliessen – vorausgesetzt, wir finden die passende Location.» Alle, die heute beim «Ramen Pop» mitwirken, sind Freund:innen und Familie, diesem einzigartigen Charakter möchten die vier Initiant:innen treu bleiben. «Unser Ziel war von Beginn an, eine möglichst authentische Ramen-Suppe in einem gemütlichen Ambiente zu servieren und keine künstliche Japanwelt zu erschaffen», ergänzt Silas.

Das nächste «Ramen Pop» findet vom 14. bis 16. Februar – Freitag und samstagabends, sonntagmittags und abends – im «En Bas» statt. Reservieren kann man hier.


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Corinne Husmann
Corinne Husmann
Autorin
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