Sonderpreis Architektur: St. Jordern Kellerei
Die St. Jodern Kellerei verarbeitet die Trauben des höchsten zusammenhängenden Weinbergs Europas – seit geraumer Zeit auch in ansprechender Architektur.
Das Heidadorf Visperterminen muss jeder Fan von Schweizer Wein mindestens einmal im Leben besucht haben. Unterhalb des Dorfes liegt Europas höchster, zusammenhängender Weinberg. Der steile Hang überwindet auf engstem Raum 500 Höhenmeter und erreicht an seiner höchsten Stelle 1150 Höhenmeter.
Die Hauskellerei des Rebbergs, die Genossenschaft St. Jodern Kellerei, war schon immer eine Reise wert – wegen der Weine aus hohen Lagen und natürlich dem Blick auf den Weinberg. Seit bald zehn Jahren bietet die Kellerei auch für Architekturfans etwas fürs Auge. Besonders die filigrane Fassade sticht ins Auge und sorgt für einen speziellen Anblick direkt vor dem monumentalen Weinberg. Das Gebäude verfügt über drei Stockwerke, das Herzstück bildet der Barriquekeller, wo rund 150 Eichenfässer Platz finden.
Ein ebenfalls komplett in Eiche gebauter Raum bietet Platz für Verkostungen und gemütliches Beisammensein und dann wäre da noch ein Kunstwerk aus sage und schreibe 1500 Weinflaschen, das fast schon sakrale Stimmung aufkommen lässt. Mit einfachen Materialien – Glas, Holz und Naturstein – entsteht so ein Ort, der dem Wein auf besondere Art und Weise huldigt, wie zeitgemässe Weingutsarchitektur eben sein sollte.
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