Ihre Wurzeln hat die
schwedische Prinzessinnentorte in
Jenny Åkerströms »Prinsessornas kokbok« (»Das Prinzessinnen Kochbuch«), welches die Autorin
1929 den drei Prinzessinnen Margaretha, Märtha und Astrid widmete. Ursprünglich hieß die Torte »
Grön Tårta« (»grüne Torte«) wegen der zarten grünen Maripandecke, mit der sie umhüllt ist. Weil die drei Prinzessinnen die Torte so sehr mochten, wurde sie später zur »
Prinsestårta« umbenannt.
Schwedischer Kassenschlager
Mit ihren Schichten aus luftigem
Biskuitboden, Vanillecreme, Himbeermarmelade und Sahne, kommt die beliebte Torte häufig and Geburtstagen und Feiertagen zum Einsatz. Im Jahre 2004 rief der schwedische Bäcker-und Konditoreiverband sogar die »
Prinsesstårtans vecka« ins Leben, bei der in der letzten Septemberwoche jeden Jahres Teile der Einnahmen aus dem Verkauf der Prinzessinnentorte an wohltätige Zwecke gespendet werden.
Royales Kaffeekränzchen zuhause
Ob nun
klassisch in grün, oder auch in rosanes oder gelbes
Marzipan eingehüllt (respektive dann Operntorte und Prinzentorte genannt) und mit einer kleinen
Marzipanrose verziert, eines steht fest: diese schwedische Torte ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch durch ihre überraschende
Leichtigkeit ein echter Genuss. Zudem benötigt man für die »Prinsesstårta« relativ
wenig Zutaten und sie ist einfacher zuhause nachzumachen, als man zunächst annehmen würde. Traditionell ist sie mit Himbeermarmelade gefüllt, doch auch Erdbeer-, Heidelbeer- oder Brombeermarmelade harmonieren wunderbar mit der
zarten Vanillecreme. Das einzig Trickreiche ist die Marzipandecke ohne Risse über die Torte zu stülpen, doch auch dafür haben wir einige Tipps parat.