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Die Weinberge von Aquila del Torre liegen ganz im Nordosten der Region. Durch die nach Süden ausgerichteten Lagen können auch in diesem etwas kühleren Klima wunderbare Weine erzeugt werden.

Die Weinberge von Aquila del Torre liegen ganz im Nordosten der Region. Durch die nach Süden ausgerichteten Lagen können auch in diesem etwas kühleren Klima wunderbare Weine erzeugt werden.
© Shutterstock

Ein Traum in Weiß: Die besten Weine aus Friaul-Julisch Venetien 2024

Tasting
Italien
Friaul
Venetien

Es sind die ausdrucksvollen Weißweine, für die die Region Friaul Julisch Venetien bekannt ist. Aus den lokalen Sorten Ribolla, Friulano und Malvasia entstehen hier ebenso tolle Weine wie aus Sauvignon Blanc, Chardonnay und Pinot Grigio. Aber auch bei den Roten tut sich viel!

Friaul Julisch Venetien zählt ohne Frage zu den ganz großen Weinbaugebieten Europas. In nahezu allen Teilen der Region wird Wein angebaut, am größten ist das Gebiet von Grave del Friuli in der weiten Ebene, die der Tagliamento-Fluss über Millionen Jahre mit Gesteinsmassen aus den Alpen gefüllt hat. Hier wurden in den vergangenen Jahren verstärkt Ribolla Gialla und Glera angepflanzt. Zum Meer hin schließen sich die Weinbaugebiete Latisana, Annia und Aquileia an.

Am begehrtesten sind die Erzeugnisse aus den Hügelgebieten im Osten der Region, an der Grenze zu ­Slowenien: Collio bei Gorizia und Cormons, die Colli Orientali um Cividale. Großartige Weine kommen aber auch aus dem Weinbaugebiet Isonzo, ein Landstrich westlich von Gorizia, zwischen Collio und Karst gelegen. Das Gebiet ist zwar flach, auf den kargen, mineralreichen Böden, die vom Isonzo-Fluss hier abgelagert wurden, entstehen aber großartige Weiße. 

Sehr eigenständige Weine entstehen im Karst, im Hinterland von Triest. Malvasia und Vitovska werden hier häufig auf den Schalen mazeriert. Neben Pinot Grigio, Chardonnay und Sauvignon Blanc sind es lokale Sorten wie Friulano, Ribolla Gialla und Malvasia, die in den vergangenen Jahren an Profil gewonnen haben. 

Auch im Friaul macht sich der Klimawandel bemerkbar – er hat hier aber auch durchaus positive Aspekte. So entstehen in den Weinbergen immer mehr hervorragende Rotweine. Neben Merlot (kann hier erstaunlich gute Ergebnisse erbringen!) dominieren die lokalen Sorten Schioppettino, Refosco und Pignolo.

ZUR GANZEN TROPHY

Trophy Friaul-Julisch Venetien

Weißwein

Funkelndes helles Goldgelb mit grünen Nuancen. Wunderbar vielschichtige Nase nach Mango, Papaya, Marille, dazu etwas Zitrusfrüchte, im Hintergrund feines Buttergebäck....
Friaul-Julisch Venetien, Italien
Leuchtendes, sattes Goldgelb. Spannende Nase mit Noten nach grünem Mango, Marillen, dazu getrocknete Küchenkräuter, Basilikum und Majoran, etwas Kastanienhonig. Am Gaumen nach...
Friaul-Julisch Venetien, Italien

Gebietsprofil


Die Anbaugebiete

Die bekanntesten Anbaugebiete liegen im Osten an der Grenze zu Slowenien. Die Hügel des Collio reichen von Görz nordwärts bis Dolegna. Daran schließen sich im Norden die Colli Orientali an, im Süden folgt der Karst. Isonzo liegt zwar in der Ebene, hat aber sehr steinige, mineralische Böden. Die größten Anbaugebiete liegen in der weiten Ebene und heißen Grave, Latisana, Aquileia und Annia. 

Die Sorten

Wichtige lokale Sorten sind Ribolla Gialla, Friulano und Malvasia. Spannende lokale rote Sorten sind Schioppettino, Refosco und Pignolo.

Rotwein

Intensives Violett mit leichten rubinfarbenen Anklängen. Tolle, ausdrucksstarke Nase, präzise nach Pfeffer, Veilchen, Cassis, einladend und duftend. Am Gaumen saftig, juicy,...
Friaul-Julisch Venetien, Italien
Tiefdunkles, sattes Rubinviolett. In der Nase Edelholz, Harz, Wachs, nasser Stein, dazu Leder und reife, dunkle Beerenfrucht. Am Gaumen kompakt, griffig, tanninhaltig, mit guter...
Friaul-Julisch Venetien, Italien
Leuchtendes Rubinrot mit dezent aufhellendem Rand. In der Nase nach Edelholz, kaltem Rauch, dezentem Anklang von Marzipan, Amarenakirschen. Am Gaumen saftig, mit klar...
Friaul-Julisch Venetien, Italien

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Erschienen in
Falstaff Magazin Deutschland Nr. 5/2024

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Othmar Kiem
Direktor Falstaff Italien
Simon Staffler
Direktor Falstaff Italien
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