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Ernährungstrends 2024: Gesunder Genuss auf dem Vormarsch

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Eine aktuelle Studie zeigt, dass immer mehr Deutsche auf eine gesunde und nachhaltige Ernährung setzen. Der Trend geht klar zu regionalen, saisonalen und fettreduzierten Produkten, wobei digitale Apps zur Unterstützung beim Einkauf und der Mahlzeitenplanung immer beliebter werden.

Die Art und Weise, wie Menschen in Deutschland essen, verändert sich. Der aktuelle Trendreport »Gesunder Genuss 2024« der Markt-Media-Studie »best for planning« (b4p) zeigt, dass immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher auf eine bewusste Ernährung achten. Dieser Trend, der während der Pandemie an Fahrt gewann, hat sich inzwischen fest in den Alltag integriert und wird auch in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen.

Während der Genuss für die meisten Deutschen nach wie vor im Mittelpunkt steht, gewinnt die Gesundheit zunehmend an Bedeutung. Laut dem Report achten 71 % der Befragten bewusst auf eine ausgewogene Ernährung, während 75 % gesunde Produkte bevorzugen, selbst wenn diese nicht die umweltfreundlichste Wahl sind. Das zeigt, dass gesundheitliche Aspekte nach Geschmack (96 %) und Preis (83 %) das drittwichtigste Kriterium bei der Auswahl von Lebensmitteln sind.

Regional, Saisonal und Bio liegen im Trend

Ein klarer Trend ist die wachsende Nachfrage nach frischen, saisonalen und regionalen Produkten. 57 % der Befragten bevorzugen fettreduzierte Lebensmittel, und auch Bio-Produkte sowie Waren mit Umweltsiegel sind hoch im Kurs. Besonders jüngere und weibliche Zielgruppen legen großen Wert auf diese Faktoren und folgen auch gerne den neuesten Ernährungstrends. Zu den beliebtesten Superfoods zählen aktuell Ingwer, Avocado und Kurkuma, die sich aufgrund ihrer gesundheitsfördernden Eigenschaften großer Beliebtheit erfreuen.

Der Fleischkonsum bleibt in Deutschland hingegen ein kontroverses Thema. Rund 45 % der Befragten bezeichnen sich als Fleischliebhaber, während etwa 31 % als Flexitarier selten Fleisch essen und dann nur hochwertige Produkte wählen. Vegetarismus und Veganismus sind mit 7 % bzw. 2 % weniger verbreitet, gewinnen jedoch langsam an Bedeutung. Besonders unter jungen Menschen und denen mit spezieller Ernährungsweise, wie veganer oder glutenfreier Kost, zeigt sich eine verstärkte Hinwendung zu fleischlosen Alternativen.

Bewusster Umgang mit Lebensmitteln

Nicht nur was, sondern auch wann gegessen wird, spielt für immer mehr Menschen eine Rolle. Intervallfasten, bei dem über mehrere Stunden oder Tage nichts gegessen wird, praktizieren bereits 8 % der Befragten. Zudem wird verstärkt auf die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln geachtet. Zucker und Fett stehen dabei besonders im Fokus, aber auch der Verzicht auf Geschmacksverstärker, Süßstoffe und Konservierungsmittel wird von vielen angestrebt.

Helfen tun dabei Digitale Ernährungs-Apps. Rund 80 % der 16- bis 29-Jährigen nutzen bereits solche Anwendungen oder haben es vor. Diese Apps helfen nicht nur beim Erstellen von Einkaufslisten oder Kalorienzählen, sondern bieten auch Unterstützung beim Scannen von Barcodes oder der Überwachung der Wasserzufuhr. Der Report zeigt, dass die Digitalisierung auch in der Küche immer mehr Einzug hält und die Art und Weise, wie wir über Lebensmittel nachdenken, weiter verändert.


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