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»Café Bloom« in Wien: Dieses neue Café will ein Eltern-Dilemma lösen

Neueröffnung
Wien
Café
Aperitif

Im Juli eröffnet in Wien das »Café Bloom«. Das neue Generationen-Café bietet einen eigenen Kinderbereich und zugleich abgetrennte Bereiche für Erwachsene, die in Ruhe Kaffee trinken, frühstücken oder einen Aperitivo genießen möchten.

Wer Kinder hat, kennt diese Situation vielleicht. Man möchte sich mit Freunden auf einen Kaffee treffen, gemütlich frühstücken oder am frühen Abend noch auf einen Aperitivo zusammensitzen. Oft landet man dabei entweder an Orten, die vor allem auf Kinder ausgerichtet sind, oder man organisiert gleich einen Babysitter, um einmal ungestört ausgehen zu können.

Genau aus diesem Spannungsfeld heraus entstand die Idee für das »Café Bloom«, das im Juli im zweiten Bezirk eröffnen soll. Hinter dem Projekt stehen Tamar Morali-Tober und Ben Tober sowie zwei weitere Partner, die das Lokal aus ihren eigenen Erfahrungen als Eltern heraus entwickelt haben. Die Gründer waren schon immer begeisterte Cafébesucher. Mit dem Elternwerden änderten sich jedoch die Anforderungen an solche Orte. Gesucht wurde ein Café, das Kindern Raum bietet, ohne auf guten Kaffee, gutes Essen und eine angenehme Atmosphäre verzichten zu müssen.

»Café Bloom ist nicht nur ein Ort für Kinder. Es ist genauso ein Ort für Eltern. Für Erwachsene. Für Menschen, die gerne unter Leuten sind, die gutes Essen lieben und die sich nach einem Ort sehnen, an dem alle Bedürfnisse Platz haben«, erzählen die Betreiber im Gespräch mit Falstaff.

Kaffee und Kinderwagen

Geplant ist unter anderem ein Spielbereich mit getrennten Zonen für Kleinkinder und ältere Kinder. Gleichzeitig betonen die Betreiber, dass es sich ausdrücklich nicht um ein Kindercafé handeln soll. Vielmehr verstehen sie das »Bloom« als Café mit Platz für Kinder – und ebenso für all jene, die einfach auf einen Kaffee, ein Frühstück oder einen Drink vorbeikommen möchten. Gedacht ist der Ort als Treffpunkt  für unterschiedliche Generationen und Lebensrealitäten: für Familien, Freundesgruppen, Kolleginnen und Kollegen, Großeltern oder Menschen aus der Nachbarschaft.

Kaffee, Bagels und Aperitivo

Auf der Speisekarte stehen unter anderem frisch zubereitete Bagels, belegte Brote, hausgemachte Süßspeisen und frisch gepresste Säfte. Dazu kommen Kaffeespezialitäten sowie verschiedene hausgemachte Getränke. Verarbeitet werden sollen dabei vor allem regionale und möglichst nachhaltig produzierte Zutaten. Am späteren Nachmittag soll sich das Café zudem in einen entspannten Aperitivo-Treffpunkt verwandeln. Aperol Spritz, ausgewählte Weine, alkoholfreie Drinks und kleine Speisen werden dann serviert.

Aufblühen bei Kaffee und Co.

Auch die Gestaltung folgt dem Grundgedanken des Projekts. Natürliche Materialien, warme Farben und viel Grün sollen eine Umgebung schaffen, die gleichzeitig offen, ruhig und einladend wirkt. »Der Name ›Bloom‹ bedeutet aufblühen und wachsen. Damit etwas wachsen kann, braucht es die richtigen Bedingungen: Geborgenheit, Raum, Zeit und eine Umgebung, in der man sich wohlfühlt. Genau das möchten wir schaffen.


Hannah Speyer
Hannah Speyer
Chefin vom Dienst Digital
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