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© Romain Bordier

»Pomali«: Zwei junge Gastronominnen eröffnen Lokal im 15. Bezirk

Neueröffnung
Wien
Restaurant

Im 15. Bezirk Wiens hat mit dem »Pomali« ein neues Restaurant eröffnet. Im Fokus stehen saisonale Küche und regionale Produkte.

»Pomali« steht im österreichischen Sprachgebrauch für gemütlich, langsam und nach und nach. Diesem Motto getreu und unter selbigem Namen hat im 15. Bezirk nun ein neues Restaurant eröffnet. Hinter dem Lokal stehen Mathilde Mazaud und Karoline Schuster. Kennengelernt haben sich die beiden in Wien im »brösl«, wo schnell klar wurde, dass sie gut zusammenarbeiten. Aus dem gemeinsamen Küchenalltag ist mit der Zeit der Wunsch entstanden, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen.

Die beiden bringen sehr unterschiedliche Wege mit. Mathilde Mazaud hat ihre Kochausbildung in Frankreich gemacht und in mehreren Ländern gearbeitet. Karoline Schuster ist Quereinsteigerin, hat Jus studiert und ist über ihre Leidenschaft fürs Essen in die Küche gekommen. »Mit Mathi habe ich also viel Erfahrung an meiner Seite und gleichzeitig ergänzen wir uns aufgrund unserer unterschiedlichen Vorgeschichten sehr gut«, so Schuster.

Das, was wächst, bestimmt

Im »Pomali« wird saisonal und regional gekocht, mit starkem Fokus auf Gemüse. Neben vegetarischen Gerichten gibt es aber auch zumindest ein Fleisch- und Fischgericht, damit möglichst für jede und jeden etwas dabei ist. Aktuell verändert sich die Karte laufend, je nach Saison. »Zur Zeit gibt es als Special zum Beispiel Spargel (Brandenstein) und ab nächster Woche hoffentlich auch Bärlauch«, sagen die beiden. »Die Zitrusfrüchte bestellen wir einmal im Jahr aus Italien und legen sie so ein, dass wir das ganze Jahr damit arbeiten können.« Dieses Prinzip soll auch auf andere Produkte übertragen werden – etwa Tomaten, Erdbeeren oder Feigen. Die meisten Produkte kommen aus Wien und Umgebung – von Betrieben wie City Farm Augarten, Oberwasser, Biohöfen oder Produzent:innen aus der Region. Je nachdem, was wächst und verfügbar ist, verändert sich auch die Karte laufend. Auch beim Wein bleibt man in Österreich, mit einem Schwerpunkt auf Winzerinnen. Die Auswahl wächst Schritt für Schritt.

Auf der Karte

Auf der aktuellen Speisekarte stehen unter anderem Senfei auf Blattspinat, Karotte mit Mohnbutter, Topinambur mit Kümmel oder Erdäpfel mit würziger Sauce und Aioli. Bei den Hauptspeisen gibt es etwa Rindsgulasch mit Spätzle, Ravioli mit Roter Rübe und Topfen, Lachsforelle auf Beurre Blanc mit Sauerampfer sowie Belugalinsen mit geschmortem Lauch. Zum Abschluss etwa Hirseauflauf mit Dirndl-Apfel-Spiegel.

Der Anspruch bleibt dabei bewusst unkompliziert: saisonal kochen, regional denken und den Dingen die Zeit geben, die sie brauchen.

Märzstraße 87
1150 Wien
Österreich
Hannah Speyer
Hannah Speyer
Chefin vom Dienst Digital
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