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Sushi-Lokale von Steffen Henssler in der Insolvenz

Die Insolvenz seiner Sushi-Restaurants zeigt, wie hart die Gastronomiebranche aktuell getroffen ist. Trotz aller Bemühungen und seines Erfolges im Fernsehen und auf der Bühne, bleibt die wirtschaftliche Realität eine große Herausforderung.

Steffen Henssler ist seit Jahren eine feste Größe in der deutschsprachigen TV-Kochwelt. Er moderiert Sendungen wie »Grill den Henssler« auf VOX und »Die Küchenschlacht«. Und obwohl die Lokale von Steffen Henssler bei ihren Gästen hohe Bewertungen erhielten, reichte die Besucherzahl nicht aus, um die Restaurants wirtschaftlich zu betreiben. Wie die »Wirtschaftswoche« und auch die »Kleine Zeitung« berichten, haben mehrere »GO by Steffen Henssler«-Restaurants Insolvenz beim Amtsgericht Frankfurt/Main angemeldet, wie unter anderem die Gesellschaften »GO by Steffen Henssler Delivery & Events GmbH«, »GO Sushi & Delivery München GmbH«, »GO Sushi & Delivery Frankfurt GmbH«, »GO Sushi & Delivery Düsseldorf GmbH« sowie die »S&M GO GmbH«. Bereits Anfang Mai musste die »GO Sushi & Delivery Berlin GmbH« Insolvenz beim Amtsgericht Hamburg anmelden.

Die Leidenschaft für Sushi prägt Hensslers Karriere seit den Anfängen. In den 1990er Jahren investierte er einen Lotto-Gewinn in Höhe von 44.000 Mark in eine Ausbildung zum »Professional Sushi Chef« an der renommierten California Sushi Academy in Los Angeles. Seitdem ist Sushi zu seinem kulinarischen Markenzeichen geworden.

Nicht Hensslers erste Erfahrung mit Pleiten

Der TV-Koch hatte während der Coronapandemie den Lieferdienst »GO« gestartet und diesen später zu einer eigenen Marke mit Sushi-Restaurants ausgebaut. Diese jüngste Entwicklung ist nicht Hensslers erste Erfahrung mit Restaurantpleiten: Bereits im Dezember 2023 musste er die beiden »Happi by Henssler«-Restaurants in Bremen schließen, da Angebot und Nachfrage nicht übereinstimmten.


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Redaktion
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