Hot Spots für Hot Pot: Die Top Restaurants in Wien
Wo man in Wien besonders gute Hot Pots essen kann, hat Falstaff für Sie herausgefunden.
Hot Pot, auch bekannt als Feuertopf, ist in vielen Teilen Asiens ein beliebtes Gericht – und eigentlich mehr ein gemeinsames Kocherlebnis als ein klassisches Essen. Ähnlich wie beim Fondue wird in der Mitte des Tisches ein Topf mit heißer Brühe aufgestellt, in dem verschiedene Zutaten gegart werden: dünn geschnittenes Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse, Pilze, Tofu, Nudeln – was eben gerade passt.
Die Brühe spielt dabei eine zentrale Rolle. Ob mild, scharf oder beides in einem Topf – sie bestimmt den Geschmack der Zutaten maßgeblich mit. Häufig kommen Gewürze wie Chili, Sternanis, Zimt oder Ingwer zum Einsatz, was für ein intensives Aroma sorgt. Die Vielfalt an Brühen macht es leicht, das Ganze nach eigenem Geschmack anzupassen. Gegessen wird direkt am Tisch. Man legt die gewünschten Zutaten selbst in die Brühe, wartet kurz, fischt sie wieder raus und dippt sie in eine Sauce. Auch da gibt’s viele Möglichkeiten – von süß über nussig bis richtig scharf.
Inzwischen gibt’s Hot Pot auch in Wien – eine gute Gelegenheit, mal etwas anderes auszuprobieren. Gerade an kalten Tagen eine ziemlich gemütliche Sache.
Happy Lamb
Das »Happy Lamb« in der Barnabitengasse im 6. Bezirk ist ein Hot-Pot-Restaurant, das für zartes Lammfleisch aus Irland bekannt ist. Ergänzt wird das Angebot durch frisches Gemüse, Meeresfrüchte, hausgemachte Nudeln und Tofu. Die Gäste wählen zunächst ihre Brühe: vom Original mit Ingwer, Knoblauch und Jungzwiebel über die scharfe Variante mit Chili-Öl, mit Tomate und Sellerie oder mit eingelegtem Weisskraut und Chili. Danach geht es ans Fleisch: Im klassischen Menü gibt es Lammschulter, Ribeye oder Schweins-Schopf, im Premium-Menü zusätzlich das Happy-Lamb-Exklusivlamm und das Chef’s Special mit Rindfleisch. Alles wird am Tisch im heißen Topf gegart.
Gong
Das »Gong« liegt direkt neben dem beliebten »Laolao« auf der Mariahilfer Straße und stammt von denselben Betreiber:innen – Qiu »Mey« Xiaomei und ihrem Mann, die auch die »Ebi«-Sushikette aufgebaut haben. Auf der Karte stehen nordchinesische Delikatessen wie Da Bing oder Zhu Pi Dong. Im Fokus aber stehen traditionelle chinesische Hot Pots in Kupfertöpfen, individuell zusammenstellbar oder als Menü. Von scharfer Málà-Brühe bis zur würzigen Ginseng-Variante, von Innereien wie Kutteln, Zunge und Entenblut-Pudding über Meeresfrüchte bis zu vegetarischen Varianten mit Tofuhaut, Shiitake oder Schlauchpilzblume ist alles dabei.
Gong
Mariahilfer Straße 126
1070 Wien
Chili & Pepper
Im 7. Bezirk befindet sich das »Chili & Pepper«, das authentischen Sichuan Hot Pot serviert. Hier gibt es die Möglichkeit, sich ein individuelles Menü zusammenzustellen. Angefangen bei der Suppe, bei der man aus zehn verschiedenen Brühen wählen kann. Als Einlage gibt es unter anderem Rind- oder Lammfleisch, Innereien, Fischbällchen und Garnelen sowie vegetarische Alternativen wie Spinat, Karfiol oder verschiedene Pilze. Die Auswahl der verschiedenen Toppings erscheint fast grenzenlos. Alternativ kann man aber auch ein vorgefertigtes Menü wählen. Die klassische Variante bietet eine Auswahl an Meeresfrüchten, Rind, Lamm, Tofu und Gemüse, während die vegane Option gefrorenen Tofu, Tofuhaut und eine Vielzahl von Gemüsesorten beinhaltet.
Chili & Pepper
Burggasse 123
1070 Wien
hotpotvienna.at
Mama Liu & Sons
In dem Lokal auf der Gumpendorfer Straße kann man zwischen drei verschiedenen Menüs wählen: Hot Pot mit Fleisch, mit Meeresfrüchten oder vegan. Außerdem stehen vier Suppen zur Auswahl. Von kräftiger Rinderbrühe über leichte Tomatensuppe mit Koriander, Curry-Kokos-Suppe und scharfer Chilisuppe. Neben Hot Pot gibt es hier auch eine große Auswahl an Dim Sum und verschiedenen Warmen und Kalten Speisen.
1060 Wien
Österreich
Liwei's Kitchen
»Liwei’s Kitchen« in der Taborstraße im 2. Bezirk, bietet ebenfalls Hot Pot an – auf Vorbestellung. Die Gäste wählen zwischen verschiedenen Brühen, darunter Kokos-Curry, eine scharfe Málà-Brühe oder eine milde Variante. Dazu gibt es Fleisch und frische Meeresfrüchte, die am Tisch gemeinsam im heißen Topf gegart werden.
1020 Wien
Österreich
Mikata Izakaya
Während es in China Hot Pot heißt, nennen die Japaner den Feuertopf Shabu Shabu. Trotz anderer Bezeichnung, bleibt das Prinzip aber das gleiche: kochende Brühe, in der in dünne Scheiben geschnittenes Fleisch, Meeresfrüchte oder Gemüse gegart werden. Auch in diesem Lokal kann man zwischen Rindfleisch, Meeresfrüchten oder einer veganen Option wählen.
Mikata Izakaya
Hohenstaufengasse 2
1010 Wien
mikata.at
Hey!Hotpot
Das Lokal bietet ein »All you can eat«-Hotpot-Buffet – mit einer großen Auswahl an Zutaten. Jeder Gast bekommt seinen eigenen Topf, gefüllt mit einer Brühe nach Wahl. Daraufhin kann man sich an der »Sauce-Bar« oder der »Meat-Station« Fleisch, Meeresfrüchte, Tofu, Gemüse und mehr selbst zusammenstellen.
Hey!Hotpot
Strozzigasse 36
Österreich 1080
Yi Pin Bu Yi
Im Herzen des 7. Bezirks findet man das Hot Pot-Restaurant als All-you-can-eat-Attraktion. Es werden zwei Suppen serviert, die von einer Vielzahl an Pilzvariationen über eine beeindruckende Auswahl an Tofu-Sorten wie Bluttofu, gefrorenem Tofu, Yuba bis hin zu einer Fülle von Meeresfrüchten wie Krabben, Venusmuscheln, Garnelen und Tintenfischen sowie schmackhaftem Gemüse begleitet werden. Auch Rind- und Lammfleischscheiben sowie Wachteleier sorgen für eine Vielfalt an Gaumenfreuden.
Westbahnstraße 14
1070 Wien
Ostwind
In diesem Lokal werden authentische Sichuan-Speisen zubereitet, die mitunter recht würzig sein können. Dies trifft auch auf den Mala Feuertopf zu, der im »Ostwind« serviert wird. Ursprünglich war Magen die Hauptzutat dieser Version, heute werden jedoch verschiedene Hauptzutaten hinzugefügt, lediglich die heiße Flamme und das Rezept für die Suppengrundlage sind unverändert geblieben. Als Alternative wird der Yuanyang Feuertopf angeboten, bei dem auf der einen Seite des großen Topfes die scharfe Brühe ist und auf der anderen die milde Variante – so kommt jeder auf seinen Geschmack.
Han
Das »Han« ist ein familiengeführtes koreanisches Restaurant, das auf authentische, oft scharfe Hausmannskost setzt – gekocht wird nach den Rezepten der Mutter. Neben Klassikern wie Kimchi, Bulgogi und Bokkum gibt es auch Chongols, eine koreanische Hot-Pot-Suppe auf veganer Brühebasis, serviert im Tontopf mit Glasnudeln, Gemüse, Reiskuchen, Tofu und Banchan (koreanische Beilagen). Zur Wahl stehen drei Varianten: mit Bulgogi (mariniertem Rindfleisch), mit Mamas gereiftem Kimchi und Schweinefleisch (scharf), oder mit Tofu und Pilzen (mild).
1030 Wien
Österreich
YU Noodle & Hotpot
Das Lokal kombiniert authentische Chongqing-Nudeln mit einem halal-zertifizierten All-you-can-eat-Hotpot-Angebot. Je nach Gruppengröße gibt es Einzeltöpfe, Yin-Yang-Töpfe (für bis zu vier Personen) oder Mercedes-Töpfe (für bis zu sechs Personen). Zur Auswahl stehen verschiedene Brühen, darunter scharfe Rindssuppe, vegane Chilisuppe, Sauerkraut-Pfefferoni-Suppe, Pilzsuppe und Tomatensuppe. Die Zutaten – von Fleisch über Gemüse bis zu veganen Optionen – werden direkt am Tisch gegart.
1040 Wien
Österreich
Bui Vien
Bei »Bui Vien« ist Winterzeit Hotpot-Zeit! Das Restaurant bietet verschiedene Brühen, darunter die kräftige Rinderbrühe, die vietnamesische Süß-Sauer-Variante und eine Gemüse-Kräuter-Brühe. Dazu gibt es Fleisch, Meeresfrüchte wie Garnelen, Miesmuscheln und Calamari, Tofu, Seitan, Pilze, Gemüse, Reiskuchen und Nudeln, die am Tisch im heißen Topf gegart werden.
ShooLoongKan
Hier steht in der Mitte des Tisches der Topf mit Brühe, der je nach Wunsch geteilt (zwei Sorten) oder gedrittelt (drei Sorten) serviert wird. Gegart wird selbst: zur Auswahl stehen Fleisch (z. B. fein geschnittenes Rind, Lamm, Rind im Chili-Bad), Meeresfrüchte, Tofu, Gemüse und auch Spezialitäten wie Rindermagen, Gänsedarm oder Schweinegehirn. Dazu gibt’s ein Soßenbuffet zum Selbermischen.
ShooLoongKan
Kettenbrückengasse 13
1050 Wien