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Espresso Macchiato: So gelingt er zuhause

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Der Espresso Macchiato ist nicht nur ein italienischer Kultdrink für zuhause, sondern auch der überraschende Publikumsliebling des diesjährigen Eurovision Song Contests.

Musik und Kaffee kombiniert? Daraus kann nur mehr als ein Ohrwurm entstehen, nämlich ein Hype. Genau das ist beim diesjährigen Eurovision Song Contest passiert. Auch wenn das teilnehmende Land Estland mit »Espresso Macchiato« nicht die Siegertrophäe mit nach Hause nahm (sondern JJ für Österreich, Bravo!) , schaffte er es dennoch, Europa zu elektrisieren. Der eingängige Popsong mit jazzigem Unterton war das meistgeklickte YouTube-Video der ESC-Finalisten – ein viraler Erfolg, der dem Klassiker unter den Kaffeekreationen ungeahnte Popularität beschert hat.

Espresso Macchiato

Der Espresso Macchiato stammt aus Italien und bedeutet wörtlich »befleckter Espresso«. Gemeint ist damit ein kräftiger Espresso, der mit einem Hauch Milchschaum »markiert« wird – gerade genug, um die bittere Intensität zu zähmen, ohne den typischen Kaffeegeschmack zu verwässern. Er ist die perfekte Wahl für alle, denen ein Cappuccino zu milchig, ein Espresso aber zu herb ist.

So gelingt der Klassiker

1. Die Bohne macht den Ton

Wählen Sie hochwertige Arabica- oder Arabica-Robusta-Mischungen mit mittlerem Röstgrad. Der Espresso lebt vom Aroma, daher lohnt sich frisch gemahlener Kaffee. Wer keine eigene Mühle besitzt, sollte beim Kauf auf das Röstdatum achten und nur kleine Mengen lagern.

2. Die Maschine als Bühnenpartner

Ideal ist eine Siebträgermaschine, aber auch mit einer guten Espressokanne (Mokka-Kanne) oder einem Vollautomaten lässt sich ein ordentlicher Espresso zaubern. Wichtig: 25–30 ml bei rund 25 Sekunden Brühzeit – so entfaltet sich das volle Aroma ohne Bitterstoffe.

3. Der Milchschaum als Topping

Der Schaum sollte feinporig und cremig sein, nicht zu heiß (etwa 60–65 °C). Am besten gelingt er mit einem Dampfstab. Wer keinen hat, kann auf einen Milchaufschäumer zurückgreifen oder die Milch in einem Schraubglas kräftig schütteln und dann leicht erwärmen.

4. Die Komposition

Der Espresso kommt zuerst in die vorgewärmte Tasse. Dann wird mit einem Löffel ein Klecks Milchschaum obenauf gesetzt. Keine Latte Art, keine Milchflut – nur ein zarter Akzent. Eben »macchiato«.


Kristina Mitrovic
Kristina Mitrovic
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