»Galigrü«: Neues Specialty Coffee Café in Wien
Im 4. Bezirk in Wien hat mit dem »Galigrü« ein neues Café eröffnet. Im Fokus stehen Kaffee, entkoffeinierte Varianten, Matcha, Wasserkefir und ein kleines Snackangebot.
»Galigrü« steht an der Tür des neuen Lokals im 4. Bezirk. Während für die Gen Z wohl ganz eindeutig ist, wofür diese Abkürzung steht, wird sich der ein oder andere eines älteren Semesters eher wundern, was das für ein Name ist. Zur Aufklärung: »Galigrü« steht für Ganz liebe Grüße.
Ein Gruß an der Tür
Hinter der Neueröffnung steht Teresa Schütz, 31, ursprünglich aus Oberösterreich. Zum Studieren ist sie nach Wien gekommen und ist dort in die Gastronomie gerutscht. Was als Nebenjob als Barista begann, wurde über die Jahre zum Beruf. Nach einigen Jahren in Cafés, zuletzt als Filialleiterin, war für sie der nächste Schritt klar: ein eigenes Lokal. Im April hat sie das »Galigrü« eröffnet. Der Standort im 4. Bezirk war davor kein Café, sondern ein ehemaliges Massageinstitut. Bevor also überhaupt an Einrichtung zu denken war, musste der Raum grundlegend umgebaut werden – von Leitungen über Böden bis zu den Wänden. Unterstützung bekam sie dabei auch aus dem privaten Umfeld. Ihr Freund Dominik war in viele Entscheidungen eingebunden und hat den Prozess mitgetragen. »Von ihm kam auch die Idee, hausgemachten Wasserkefir anzubieten«, erzählt Schütz gegenüber Falstaff.
Eine Tasse Kaffee
Im Fokus steht im »Galigrü« vor allem Kaffee. Angeboten werden Specialty Coffee sowie entkoffeinierte Varianten. Die Bohnen kommen unter anderem von frauengeführten Betrieben wie »Punto Rojo« und »D stands for Decaf«. Für Filterkaffee und Cold Brew ist eine Zusammenarbeit mit »Kaffeemik« geplant, ebenfalls ein frauengeführter Betrieb. Ergänzt wird das Sortiment durch Matcha Latte, Chai Latte in Bio-Qualität, Kakao, frisch gepressten Orangensaft und eben dem Wasserkefir. Die Geschmacksrichtungen des Kefirs wechseln saisonal. Milchgetränke gibt es mit Bio-Vollmilch aus Österreich, Haferdrink oder laktosefreier Milch, alles auch iced möglich. Tee soll das Angebot noch erweitern.
Beim Essen ist das Angebot derzeit noch klein gehalten. Aktuell gibt es unter anderem veganes Bananenbrot von »Bananig«, einem Projekt, das Lebensmittel rettet und sozial arbeitet. »Es wird zukünftig ein kleines Angebot an Snacks geben, sowohl pikant als auch süß.«