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Neueröffnung: Die »kosTbar« bringt die Südoststeiermark nach Wien

Neueröffnung
Wien

Im 6. Bezirk hat vergangenen Samstag die »kosTbar« eröffnet: Eine Mischung aus Weinbar und modernem steirischen Heurigen mit regionalen Spezialitäten aus der Südoststeiermark.

In Wien hat am 13. Dezember eine neue Adresse für regionale Spezialitäten eröffnet: die »kosTbar«. Hinter dem Projekt stehen zwei Menschen, die beide aus dem Osten Österreichs kommen und unterschiedlichste Erfahrungen mitbringen – von Gastronomie über Musik und Kultur bis hin zu Personal- und IT-Management.

Die Betreiber

Patricia Fass kommt aus dem östlichen Burgenland, hat nach der HLWT Pannoneum mehrere Jahre im Ausland gelebt, studiert (Gesang und Musik) und gearbeitet – unter anderem in England und später in Südostasien. Nach mehreren Stationen in der Gastronomie hat sie in Wien studiert und war anschließend in der Musik- und Kreativbranche tätig, später auch als HR-Managerin und in der IT-Branche.

Ihr Partner Christian Fortmüller stammt aus Bad Radkersburg und ist in der Gastronomie groß geworden. Bevor er nach Wien kam, arbeitete er im Betrieb seines Vaters. In Wien war er anschließend in der Getränkebranche tätig. Die Idee zur »kosTbar« begleitete ihn schon lange: »Jetzt war für uns beide der richtige Zeitpunkt, dieses Projekt gemeinsam umzusetzen«, erzählt Christian gegenüber Falstaff.

Weinbar trifft Heuriger

Die »kosTbar« ist eine Mischung aus Weinbar und modern interpretiertem steirischem Heurigen, geprägt von Christians Heimat, der Südoststeiermark beziehungsweise dem Vulkanland. »Uns war wichtig, das Gefühl, die Gemütlichkeit und die Qualität dieser Region nach Wien zu bringen«, so Patricia. Das Konzept setzt auf Produkte direkt von den Produzent:innen – Fleisch, Wein und Säfte stammen, wo immer möglich, aus Bio-Betrieben. Auch der Fleischbauer steht für vollständige Transparenz: Er begleitet seine Tiere von der Aufzucht über die Schlachtung bis zur Verarbeitung.

Die Speisekarte ist bewusst klein, regional und saisonal gehalten: Brettljausn, Vulcano-Spezialitäten, Schweinsbraten, Backhendl-Salat, Suppen und wechselnde warme Gerichte wie Kürbis-Gnocchi oder Backhendl im Burger. Dazu kommen täglich wechselnde Desserts.

Beim Getränkesortiment liegt der Fokus auf Winzer:innen aus der Südoststeiermark – etwa Müller, Engel, Ulrich oder Frauwallner – sowie auf Säften und Frizzante direkt von den Produzent:innen. Bekannte Namen aus der Region wurden bewusst vorerst nicht ins Sortiment aufgenommen. Ein kleiner, integrierter Shop ergänzt das Konzept: Gäste können die Produkte, die sie bei einem Besuch genießen, auch mit nach Hause nehmen – vom Wein bis zu Spezialitäten aus dem Vulkanland.


Hannah Speyer
Hannah Speyer
Chefin vom Dienst Digital
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