Vom Champagner zur Leberkäsesemmel: Ex-Ikarus-Restaurantleiter eröffnet »leka« in Salzburg
Nach sieben Jahren im Gourmetrestaurant »Ikarus« startet Maximilian Bozzo-Rath in der Salzburger Getreidegasse ein neues Projekt: Mit »leka« bringt er frisch zubereitete Leberkäsesemmeln in die Mozartstadt.
Sieben Jahre lang leitete er – gemeinsam mit Florian Kempinger – das legendäre Restaurant »Ikarus« im Red Bull Hangar-7, wo Kaviar und Jahrgangschampagner zum Alltag gehörten. Heute steht Maximilian Bozzo-Rath in der Getreidegasse hinter einem neuen Konzept: »leka«, ein Store für Leberkäsesemmeln.
Der 32-Jährige stammt aus einer Unternehmerfamilie – die Frage war für ihn nie, ob er sich selbstständig machen würde, sondern womit. Den Anstoß gab ein Stammgast im »Ikarus«: Fritz Floimayr, Eigentümer und Gründer des Leberkäseproduzenten gourmetfein. Aus einer spontanen Idee wurde recht schnell ein neues Projekt: In nur zwölf Tagen entwickelte Bozzo-Rath Name, Logo und Konzept – und servierte bei einer Messe in Frankfurt die ersten »leka«-Semmeln.
»Semmerl of my life«
Das Motto »Semmerl of my life« steht im Mittelpunkt der Marke. Statt Blöcken an der heißen Theke setzt»leka« auf frisch zubereitete Portionen, klare Rezepturen und Qualität aus Oberösterreich und Salzburg. Die Karte umfasst Variationen wie den »Classic« (mit Estragon-Senf und Gurkerl), den »Chili Cheese« (mit süßem Senf und Kren) oder den »Cream Dream« mit Trüffel-Sour-Cream. Auch Versionen wie der »Cowboy« mit BBQ-Sauce oder die vegetarische »Leka Bella« mit Tomate-Mozzarella-Leberkäse finden ihren Platz.
Am 19. September öffnete der erste »leka«-Store in der Getreidegasse 47. Mit drei Barhockern und Stehbereich ist er klar auf To-go ausgerichtet. Doch die Vision reicht weit über Salzburg hinaus. Bozzo-Rath will das Leberkäsesemmerl aus der »Resteverwertungschublade« holen und als Teil alpiner Esskultur international etablieren.