Céline (26) und Camille Rohn (28)

Céline (26) und Camille Rohn (28)
Foto beigestellt

Bern: «Aplati»-Pop-Up belebt alte Post im Rossfeld

Pop-Up
Bern
Restaurant
Köchin
Regionalität
Nachhaltigkeit
Kulinarik
Fotos

Die beiden Schwestern Camille und Céline Rohn tischen gemeinsam mit Köchin Rebecca Relling im Berner Quartier Rossfeld saisonale Köstlichkeiten aus der Region auf.

Die beiden talentierten Junggastronominnen Camille und Céline Rohn, die ihre Wurzeln im Emmental haben, suchen sich mit ihrem Pop-Up Restaurant «Aplati» jede Saison einen neuen Standort. Mit der wechselnden Location wechseln auch immer die frischen Kreationen der beiden Schwestern: Serviert werden aussergewöhnliche Gerichte aus regionalen Produkten, die den Geschmack der Umgebung widerspiegeln sollen.

Nach Burgdorf und Lenk im Simmental gastieren die beiden mit ihrem Pop-Up nun in der Hauptstadt, wo sie gemeinsam mit Jungköchin Rebecca Relling bis April neue Speisen kreieren. Die Philosophie des Pop-Up-Konzepts bleibt dabei immer dieselbe: Jedes Produkt, das die beiden Schwestern mit Sorgfalt aussuchen und verarbeiten, hat seine Geschichte, die durch ihre Kreationen erzählt werden soll. Um ihre Produkte besser kennenzulernen haben Camille und Céline bereits einen Alpsennenkurs besucht und auf der Alp Käse produziert, waren mehrere Wochen mit einem Imker unterwegs und haben im Wallis bei der Weinlese mitgewirkt.

«La Soupe et le Ankebock»

Mit den neuen Inspirationen stehen die beiden nun in der alten Post des Rossfeld Quartiers am Herd. Mittwochs und donnerstags stehen «La Soupe et le Ankebock» auf der Karte: Wärmende Suppen aus Foodsave-Gemüse, kreative Toppings, «Aplatis»-Brotkorb und Selbstgemachtes aus dem Einmachglas, der Molkerei und den Kochtöpfen. Serviert wird alles auf einem Brett in der Mitte des Tischs, um ein gemeinsames Erlebnis zu schaffen.

Am Freitag- und Samstagabend wird ein dreigängiges Menü aufgetischt, wobei pro Gang immer ein einzelnes Produkt im Fokus steht: Bei der Vorspeise spielt aktuell der Bodenkohlrabi, im Hauptgang das Urrüebli und im Dessert die Milch und die Birne die Hauptrolle. Indem die jungen Köchinnen mit verschiedenen Zubereitungsarten spielen, möchten sie auch aufzeigen, wie vielseitig und überraschend die regionalen Saisonprodukte sind. Das Weinangebot deckt zudem alle heimischen Regionen ab und wird bewusst nur von Winzerinnen zusammengestellt.

aplati.ch

Rafaela Mörzinger
Redaktions- und Portalmanagerin Falstaff Schweiz
Mehr zum Thema