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© unsplash

So frühstückt die Schweiz

Frühstück
Umfrage

Zwischen Handy und Haferflocken: Eine neue Umfrage zeigt, wie sich das Frühstücksverhalten in der Schweiz verändert – digitaler, individueller und ab und zu auch achtsam.

Ein Smartphone in der einen, ein Löffel in der anderen Hand – so beginnt für viele Schweizerinnen und Schweizer der Tag. Laut der «YouGov»-Umfrage im Auftrag von «Kellogg's» blickt knapp die Hälfte der Bevölkerung (41 Prozent) nach dem Aufwachen zuerst aufs Smartphone. Nur etwas mehr als ein Drittel (37 Prozent) startet mit Frühstück oder dessen Zubereitung, während 18 Prozent den Tag mit einer Achtsamkeitsroutine wie Yoga, Tagebuch oder Sport beginnen.

Besonders junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24 Jahren neigen zum «digitalen Start» (57 Prozent). Auffällig ist der Kontrast zu älteren Generationen: Bei den über 55-Jährigen beginnt jede zweite Person (50 Prozent) den Tag mit dem Frühstück – nur 31 Prozent schauen zuerst aufs Handy. In Familienhaushalten ist das Smartphone besonders präsent: 44 Prozent der Befragten mit Kindern greifen morgens zuerst zum Handy, während nur 30 Prozent mit dem Frühstück beginnen.

Dauerbegleiter am Tisch

Mit wem gefrühstückt wird, ist ebenso vielfältig wie die Morgenroutinen selbst. 29 Prozent der Befragten bevorzugen den Familienfrühstückstisch, 22 Prozent geniessen die erste Mahlzeit des Tages mit dem oder der Partner:in. Weitere 22 Prozent schätzen die bewusste Zeit allein – für viele offenbar ein Ritual der Ruhe. Für 17 Prozent, die allein leben, ist Solo-Frühstück ohnehin der Normalfall.

Auch am Frühstückstisch bleibt der digitale Einfluss spürbar. Drei von vier Personen (74 Prozent) nutzen ihr Smartphone zumindest gelegentlich beim Frühstück – jede:r Vierte sogar regelmässig. In Haushalten mit Kindern liegt der Anteil der Smartphone-Nutzung beim Frühstück deutlich höher (84 Prozent) als in kinderlosen Haushalten (67 Prozent).

Wunsch nach Änderung?

Trotz der hohen Bildschirmpräsenz wünschen sich viele vor allem unter den Jüngeren eine Veränderung. 50 Prozent der 25- bis 34-Jährigen möchten künftig gesünder frühstücken, 42 Prozent sehnen sich nach mehr Ruhe. Bei den 18- bis 24-Jährigen ist der Wunsch nach einem achtsameren Start ebenfalls ausgeprägt. Im Gegensatz dazu zeigen sich ältere Menschen weitgehend zufrieden mit ihrer Frühstücksroutine: 74 Prozent der über 55-Jährigen sehen keinen Änderungsbedarf.

© Kellanova
Kampagne von «Kellogg's»
Mit der Kampagne «See You in the Morning» feiert «Kellogg’s» dieses Jahr sein 117-jähriges Bestehen. Herzstück ist das Maskottchen Cornelius, der bekannte rot-grüne Hahn, der nun in 3D animiert die Vielfalt heutiger Morgenroutinen symbolisiert. Die Kampagne ist breit angelegt – von TV über Social Media bis zum Einzelhandel.
Redaktion
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